VW startet die sechste Generation Der neue T6: Weltpremiere in Amsterdam

Mit einer großen Show hat Volkswagen den neuen VW Transporter vorgestellt. Star auf der Bühne in Amsterdam war neben den Fahrzeugen Rocklegende Mark Knopfler. Der ehemalige Frontmann der Dire Straits ist mit seinen 65 Jahren genauso alt wie der Bulli, der nun in seine sechste Generation startet.

Ulrich Steudel

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    © Foto: VW Nutzfahrzeuge
    Erste und sechste Generation des VW Transporters: Der T1 Samba aus dem Jahr 1966 und ein neuer Multivan der sechsten Generation.
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    © Foto: VW Nutzfahrzeuge
    Bei gleichem Ladevolumen ist die Nutzlast des Kastenwagens etwas gestiegen.

Volkswagen hat bei der Weltpremiere des neuen Bulli stark auf Emotionen gesetzt und die lange Tradition der Marke der Modernität der T-Baureihe gegenübergestellt. Während sich der VW Transporter äußerlich bis auf eine aufgefrischte Front- und Heckpartie wenig verändert hat, setzt VW mit einer optionalen Zweifarben-Lackierung dennoch optische Anreize, die an die Ursprünge der Baureihe erinnern.

Farben wie der T1 Samba

Der rot-weiße Multivan zum Beispiel folgt in der Farbgebung einem T1 Samba aus dem Baujahr 1966. Das historische Fahrzeug der ersten Generation, das ebenfalls präsentiert wurde, hat der Fußbodenleger und Oldtimerfreund Markus Adam aus Hanau für die Veranstaltung zur Verfügung gestellt.

Für die sechste Generation stehen zunächst vier verschiedene Zweifarb-Lackierungen zur Verfügung: Neben dem Kirschrot des T1 wird noch Mojave Beige und ein Grünton namens Bambusgarden mit weißem Oberteil kombiniert, dazu gibt es noch die Kombination Acapulcoblau mit Silber.

Die Zweifarb-Fahrzeuge werden zunächst nur für das Multivan-Sondermodell "Generation Six" angeboten, sollen aber bei ausreichender Nachfrage auch für die Kastenwagen und in weiteren Farbkombinationen zu haben sein. Aufpreis: 1.800 Euro netto.

Holländische Idee

VW hat für die Vorstellung des neuen T6 nicht von ungefähr Amsterdam als Showbühne gewählt. Denn der Bulli geht auf die Idee eines holländischen Volkswagen-Importeurs zurück. Ben Pon soll mit einer Skizze in seinem Ringbuch den entscheidenden Anstoß für den Bau des Transporters geliefert haben.

Seine Enkelin Fanja Pon war ebenfalls in das Event-Center gekommen. Und das nicht nur, um den Gitarrenkönig Mark Knopfler zu lauschen, der wie der Bulli trotz seines Alters noch bestens im Geschäft ist. Sein neues Album "Trucker" steht auf Platz eins der deutschen Charts.