Trittin attackiert die Pläne zur Steuersenkung "Völlig abgehobene Debatte der oberen Mittelschicht"

Der Grünen-Fraktionschef im Bundestag, Jürgen Trittin, kritisiert die jüngsten Steuersenkungspläne der Koalition als nutzlos für den Bürger. Wenn man den Bürger entlassen wolle, müsse man die Sozialversicherungsabgaben, nicht die Steuern senken, sagte Trittin am Montag im ARD-"Morgenmagazin".

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"Völlig abgehobene Debatte der oberen Mittelschicht"

Berlin (dapd). Der Grünen-Fraktionschef im Bundestag, Jürgen Trittin, kritisiert die jüngsten Steuersenkungspläne der Koalition als nutzlos für den Bürger. Wenn man den Bürger entlassen wolle, müsse man die Sozialversicherungsabgaben, nicht die Steuern senken, sagte Trittin am Montag im ARD-"Morgenmagazin".

Steuersenkungen brächten nicht den Normalbürgern, sondern nur den Spitzenverdienern etwas. Zudem rissen sie Löcher in die Haushaltskassen. Es habe in Deutschland bereits Steuersenkungen in Höhe von 6,6 Milliarden Euro gegeben. "Davon ist bei den Normalverdienern gar nichts angekommen." Die Diskussion sei eine "völlig abgehobene Debatte der oberen Mittelschicht".

dapd