Der Smartphone-Boom und Erfolge im Geschäftskundengeschäft sorgen trotz sinkender Preise für stabile Umsätze bei Vodafone Deutschland. Der zweitgrößte Mobilfunkbetreiber der Bundesrepublik steigerte seine Service-Umsätze im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2011/2012 sogar leicht um 0,2 Prozent auf knapp 2,2 Milliarden Euro, wie er am Freitag mitteilte.
Vodafone profitiert vom Boom bei mobilen Datendiensten
Düsseldorf (dapd-nrw). Der Smartphone-Boom und Erfolge im Geschäftskundengeschäft sorgen trotz sinkender Preise für stabile Umsätze bei Vodafone Deutschland. Der zweitgrößte Mobilfunkbetreiber der Bundesrepublik steigerte seine Service-Umsätze im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2011/2012 sogar leicht um 0,2 Prozent auf knapp 2,2 Milliarden Euro, wie er am Freitag mitteilte. Die Zahl der Mobilfunkkunden stieg um 3,3 Prozent auf mehr als 36 Millionen.
Ausschlaggebend für die positive Entwicklung war laut Vodafone vor allem der Erfolg der Smartphones und Internet-Flatrates. Die Datenumsätze ohne SMS/MMS stiegen um 21,4 Prozent auf 411 Millionen Euro. Sie machen inzwischen ein Viertel des gesamten Mobilfunk-Umsatzes aus.
Zwtl.: 4,4 Prozent mehr Umsatz mit Geschäftskunden
Auch im Geschäftskunden-Segment meldete der Konzern ein Umsatzplus von 4,4 Prozent. Mit BMW und Metro konnte Vodafone im ersten Quartal gleich zwei neue DAX-Konzerne als Kunden gewinnen.
Zusammen reichte dies aus, um die Umsatzeinbußen durch die staatlich verordnete Senkung der Gebühren für Anrufe aus Wettbewerbernetzen mehr als wettzumachen. Die Bundesnetzagentur hatte die sogenannten Terminierungsentgelte zum 1. Dezember 2010 fast halbiert.
Weltweit steigerte Vodafone zwischen April und Juni seine Umsätze um 3,5 Prozent auf 11,7 Milliarden Pfund (13,2 Milliarden Euro). Hohe Wachstumsraten erzielte der Konzern vor allem in Indien mit einem Plus von 16,8 Prozent und in der Türkei mit einem Plus von 32,1 Prozent. In Spanien brach der Umsatz dagegen aufgrund von Preissenkungen um 9,9 Prozent ein.
dapd
