Verwandlungskünstler Unimog erobert den Straßenbau

Geringe Breite, gute Sicht und jede Menge Anbaumöglichkeiten

Der Unimog U 400 sprüht die Bitumenemulsion zum Einbau der nächsten Asphaltschicht aus. Foto: Hersteller

Verwandlungskünstler Unimog erobert den Straßenbau

Bisher steht der Unimog bevorzugt im Fuhrpark von kommunalen Bauhöfen, denn dank seiner großen Variabilität kann er für viele Arbeiten eingesetzt werden. Neuerdings stellt Mercedes-Benz jedoch fest, dass vor allem der U 400 und der U 500 mit Bitumen-Tankaufbauten, Nahtklebegeräten beziehungsweise Sprühbalken für Haftemulsion verstärkt von Straßenbaufirmen und Baumaschinenverleihern bestellt werden.

Baumaschinisten schätzen die geringere Breite des Unimog - ein Plus im Vergleich zum Lkw. Von Vorteil ist außerdem, dass sich die Geschwindigkeit beim Rückwärtsfahren durch sechs Gänge sehr gut dosieren lässt und somit auch schnelle Rückwärtsfahrten möglich werden. Dank der serienmäßigen Anhängekupplung kann bei Bedarf ein Wasser- und Splittanhänger mitgeführt werden.

„Der große Vorteil des Unimog liegt im Frontgeräteanbau. Hier übertrifft er jeden Lkw und ist aufgrund seiner ausgezeichneten Sichtverhältnisse im Fahrerhaus das Maß der Dinge“, lobt Ralf Junge von der Kemna Bau Andreae GmbH das flexible Fahrzeug. Das Straßenbauunternehmen aus Pinneberg setzt auf den Unimog als Geräteträger beim Asphaltieren. Neben dem Einsatz bei der Straßensanierung findet der Unimog aufgrund seiner geringen Breite auch im Radwegebau gern Verwendung. dhz