Bundesverteidigungsminister Thomas de Maizière hält auch Gebete für die radikalislamischen Taliban für sinnvoll. Das Beten für Täter und Opfer gleich welcher Nation sei richtig und sinnvoll, sagte der CDU-Politiker am Donnerstag am Rande des Evangelischen Kirchentages in Dresden. "Allerdings ersetzt das Gebet nicht praktische Politik." Es könne eine große Hilfe, aber es könne nicht alles sein.
Verteidigungsminister hält Gebete für Taliban für sinnvoll
Dresden (dapd). Bundesverteidigungsminister Thomas de Maizière hält auch Gebete für die radikalislamischen Taliban für sinnvoll. Das Beten für Täter und Opfer gleich welcher Nation sei richtig und sinnvoll, sagte der CDU-Politiker am Donnerstag am Rande des Evangelischen Kirchentages in Dresden. "Allerdings ersetzt das Gebet nicht praktische Politik." Es könne eine große Hilfe, aber es könne nicht alles sein.
Der Verteidigungsminister, der dem Kirchentagspräsidium angehört, reagierte damit auf Äußerungen der populären Theologin Margot Käßmann. Die frühere Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland hatte am Vormittag bei einer Bibelarbeit vor mehreren tausend Menschen ein Gebet mit den Taliban als eine "wesentlich bessere Idee als die Bombardierung von Tanklastwagen" bezeichnet.
dapd
