Ab dem 1. Januar 2013 steigen die Kosten für den Versand von Briefsendungen mit der Deutschen Post. Auch der Paketversand soll zum Teil teurer werden.

Das Versenden von Briefen wird im kommenden Jahr teurer. Die Bundesnetzagentur genehmigte den Antrag der Deutschen Post AG, die Entgelte für Briefsendungen bis 1.000 Gramm zu erhöhen.
Ab 2013 werden Standardbriefe im nationalen Versand 0,58 Euro statt wie bisher 0,55 Euro kosten. Für den Versand eines Maxibriefs müssen Kunden künftig 2,40 Euro statt bisher 2,20 Euro bezahlen. Auch bei den internationalen Briefsendungen seien einzelne Preiserhebungen vorgesehen, hieß es.
"Notwendige Anpassung"
Die Erhöhung des Briefportos ist die erste bei der Deutschen Post seit 15 Jahren. Das Unternehmen hatte im September die geplante Erhöhung als "eine notwendige Anpassung an die allgemeine Kostenentwicklung" bezeichnet. Keine Erhöhung der Preise soll es demnach für Kompakt- und Großbriefe sowie für Postkarten geben.
Hingegen sollen auch Pakete teurer werden, die per Express versendet werden. Im Schnitt sollen die Kosten um 4,9 Prozent steigen.
Die Preiserhöhung wird die Deutsche Post bei der derzeitigen Marktsituation wohl ohne größere Kundenverluste durchsetzen können. Das Unternehmen besitzt einen Marktanteil von etwa 90 Prozent am deutschen Briefmarkt. Einige Wettbewerber haben jedoch angekündigt in einer Allianz konkurrenzfähiger werden zu wollen. sg/dapd