Von Kartellabsprachen betroffene Kunden sollten von den Unternehmen für entstandene Schäden Kompensationen erhalten. Das forderte der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) am Donnerstag anlässlich der Veröffentlichung des Tätigkeitsberichts des Bundeskartellamts.
Verbraucherschützer fordern Kundenkompensation bei Kartellabsprachen
Berlin (dapd). Von Kartellabsprachen betroffene Kunden sollten von den Unternehmen für entstandene Schäden Kompensationen erhalten. Das forderte der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) am Donnerstag anlässlich der Veröffentlichung des Tätigkeitsberichts des Bundeskartellamts.
"Es ist gut, wenn das Kartellamt Rechtsverstöße feststellt und ahndet. Aber die Verbraucher bleiben auf ihren Schäden sitzen", erklärte vzbv-Vorstand Gerd Billen in Berlin. Aus diesem Grund sollte die Bundesregierung Sammelklagen von Verbrauchern gegenüber Unternehmen nicht ablehnen, sondern erleichtern.
Das Kartellamt hatte in den vergangenen zwei Jahren wegen Absprachen von Konkurrenten Bußgelder in Höhe von 560 Millionen Euro verhängt.
dapd