Der amerikanische Rapper Ryan Leslie hatte eine Million Dollar Finderlohn für sein gestohlenes Notebook ausgelobt. Der Pulheimer Handwerksmeister fand den Computer im Wald. Jetzt mag Leslie aber nicht zahlen.
Der Hip-Hop-Musiker Ryan Leslie hat Geld wie Bauern Heu. Dennoch zeigt sich der amerikanikanische Multimillionär zurzeit nicht von seiner spendablen Seite. Leslie will einen Finderlohn nicht zahlen, der laut Urteil einem Kölner Autohändler und Handwerksmeister zusteht. Armin Augstein hatte den Laptop gefunden, der Leslie bei einem Konzert in Köln entwendet worden war. Weil darauf unveröffentlichte Stücke gespeichert waren, bot Leslie via YouTube eine Million Dollar Finderlohn.
Laut Leslie seien die Stücke nicht mehr auf dem Computer, deswegen zahle er auch nicht. Nach einer neuen Entscheidung eines New Yorker Geschworenengerichts muss der Rapper aber zahlen. Die amerikanische Presse nennt ihn mittlerweile einen hinterhältigen Wiesel ("New York Post"). Leslie ließ seine Wut über die Zeitung auf der Bühne aus. Und will Einspruch einlegen. dhz