Der Staatsanwalt hat eine Geldstrafe von 12.000 Euro gefordert Urteil im Fall Williamson erwartet

Im Prozess gegen Traditionalistenbischof Richard Williamson wegen der Leugnung des Holocaust soll heute vor dem Regensburger Landgericht ein Urteil fallen. Der Staatsanwalt hat eine Geldstrafe von 12.000 Euro gefordert. Die Verteidigung des 71-Jährigen plädierte in dem Berufungsverfahren auf Freispruch.

Foto: dapd

Urteil im Fall Williamson erwartet

Regensburg (dapd). Im Prozess gegen Traditionalistenbischof Richard Williamson wegen der Leugnung des Holocaust soll heute vor dem Regensburger Landgericht ein Urteil fallen. Der Staatsanwalt hat eine Geldstrafe von 12.000 Euro gefordert. Die Verteidigung des 71-Jährigen plädierte in dem Berufungsverfahren auf Freispruch.

Der Bischof der ultrakonservativen Piusbruderschaft hatte 2008 im oberpfälzischen Zaitzkofen einem schwedischen Fernsehsender ein Interview gegeben, in dem er die Existenz von Gaskammern zur NS-Zeit bestritt. Dafür war Williamson im April 2010 in erster Instanz wegen Volksverhetzung zu einer Geldstrafe von 10.000 Euro verurteilt worden. Gegen das Urteil waren beiden Parteien in Berufung gegangen.

dapd