Der Tourismus in Nordafrika erholt sich nicht von den Folgen der politischen Unruhen im Frühjahr. Großer Verlierer ist Ägypten, wie das aktuelle Urlaubspreis-Barometer des Reiseportals HolidayCheck.de zeigt. Das einst beliebte Reiseziel wurde im April noch weniger gebucht als im März.
Urlauber meiden Ägypten
Berlin (dapd). Der Tourismus in Nordafrika erholt sich nicht von den Folgen der politischen Unruhen im Frühjahr. Großer Verlierer ist Ägypten, wie das aktuelle Urlaubspreis-Barometer des Reiseportals HolidayCheck.de zeigt. Das einst beliebte Reiseziel wurde im April noch weniger gebucht als im März.
Der Studie zufolge erreichten die Buchungen in Ägypten im April 69 Prozent des Vorjahresmonats; im März hatte dieser Wert bei 86 Prozent gelegen. In Tunesien lag das Buchungsaufkommen im April bei 45 Prozent des Vorjahresmonats, im März war es ein Prozentpunkt weniger.
Auffällig ist den Angaben zufolge das völlig unterschiedliche Verhalten bei Familienurlauben. Im vergangenen Jahr machte der Anteil von Reisenden mit Kind 16 Prozent aller Ägypten-Buchungen aus. Im April dieses Jahres waren es 25 Prozent. Die Situation in Tunesien war umgekehrt: 23 Prozent der Reisen wurden im April 2011 von Familien gebucht, im Vorjahr lag der Anteil bei 35 Prozent.
dapd
