Umfrage der Messe Frankfurt Unsicherheit verhindert Heizungsmodernisierung

Nach einer repräsentativen Umfrage der Messe Frankfurt sind zwar viele Hausbesitzer bereit, in eine Heizungsmodernisierung zu investieren. Vielen sind jedoch Aufwand und Kosten zu hoch. Anreiz- und Förderprogramme des Staates gelten als unübersichtlich und unsicher.

Ineffizient: Wegen der vermeintlich hohen Kosten werden alte Heizungsanlagen oft nicht erneuert. - © Foto: tinadefortunata/fotolia.com

Der Anteil von Heizung und Warmwasser an den Nebenkosten beträgt aktuell rund 55 Prozent. Nach einer repräsentativen Umfrage der Messe Frankfurt schätzen fast die Hälfte der Befragten diesen Anteil zu gering ein. Rund 2.500 Euro durchschnittlich betragen demnach die jährlichen Kosten für eines Einfamilienhauses für Heizung und Warmwasser.

Trotz dieser Fehleinschätzung ist die Bereitschaft zur Investition in eine neue Anlage hoch. Einer Sanierung stehen jedoch oft Aufwand und Kosten entgegen sowie die fehlende Transparenz und Sicherheit staatlicher Anreiz- und Förderprogramme. 63 Prozent der befragten Wohneigentümer und Vermieter gaben an, dass ihnen die Kosten für eine Modernisierung ihrer Heiztechnik zu hoch seien.

Energieeffizienz kommt zu kurz

Für die Veranstalter der Messe ISH in Frankfurt sind diese Ergebnisse Indizien dafür, dass Fragen der Energieeffizienz innerhalb der Energiewende nicht weit genug berücksichtigt werden.

"Leider wird oft verkannt, wie viel Einsparpotenzial die neuen Technologien bieten", sagt Wolfgang Marzin, Vorsitzender der Geschäftsführung der Messe Frankfurt, "dabei lassen sich vielfach bis zu 50 Prozent Energie einsparen, so dass sich die Investitionen schnell amortisieren." Die ISH zeige vielfältige, innovative Lösungsansätze. fm

Einen Themenschwerpunkt zur Messe ISH 2013 finden Sie unter ish2013 .