Sprachhürden überwinden Unfall im Ausland: Wo Autofahrer Hilfe bekommen

Was in Deutschland kein Problem wäre, kann im Ausland wegen Sprachproblemen schnell mal kompliziert werden. Ein Unfall mit dem Auto beispielsweise. Wo Autofahrer dann Hilfe finden.

Wer im Ausland einen Autounfall hat, der hat oft mit Sprachproblemen zu kämpfen. - © Foto: benjaminnolte/Fotolia

Die Urlaubszeit hat begonnen, viele Deutsche sind mit dem Auto in ganz Europa unterwegs. Selbst ein Blechschaden kann im Ausland jedoch aufgrund der Sprachhürden kompliziert werden - muss er aber nicht.

In jedem EU-Land gibt es für jede Versicherung einen Ansprechpartner, der die eigene Sprache spricht, den sogenannten Schadensregulierungsbeauftragten, teilt der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) mit. Demnach können Geschädigte schnell und einfach mit der Versicherung des Unfallgegners Kontakt aufnehmen.

Unfallbericht mitführen

Sollten Autofahrer die gegnerische Versicherung nicht kennen, hilft der Zentralruf der Autoversicherer in Hamburg weiter (Tel.: 0800/250 26 00). "Wir ermitteln die jeweilige Versicherung und benennen auch gleich einen Ansprechpartner in Deutschland", sagt Heiko Beermann, Geschäftsführer der GDV Dienstleistungs-GmbH, die den Zentralruf betreibt. Damit der Schaden schnell aufgenommen werden kann, sollten Pkw-Fahrer den Europäischen Unfallbericht mitführen. Dieser erleichtert das Auflisten der Schäden am Unfallort. dpa