Nach den Anschlägen in Norwegen fordert der innenpolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Hans-Peter Uhl, eine stärkere Überwachung des Internets. Hinter dem Verbrechen in Norwegen stehe nur scheinbar ein Einzeltäter, sagte Uhl am Dienstag im Deutschlandfunk. In Wahrheit sei es im Internet geboren worden. Dort würden permanent Straftaten begangen - auch in Deutschland.
Uhl fordert eine strengere Überwachung des Internets
Köln (dapd). Nach den Anschlägen in Norwegen fordert der innenpolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Hans-Peter Uhl, eine stärkere Überwachung des Internets. Hinter dem Verbrechen in Norwegen stehe nur scheinbar ein Einzeltäter, sagte Uhl am Dienstag im Deutschlandfunk. In Wahrheit sei es im Internet geboren worden. Dort würden permanent Straftaten begangen - auch in Deutschland. Als Beispiel nannte der CSU-Politiker Volksverhetzung. Es werde zu wenig getan, um hier Aufklärung zu betreiben, sagte Uhl.
Zuvor hatte der Vizechef der Europäischen Christdemokraten im Europaparlament, Manfred Weber, in der "Rheinischen Post" gefordert: «Extremistische Webseiten müssen europaweit gebannt werden.»
dapd
