CSU-Generalsekretär Alexander Dobrindt wirft Griechenland vor, sich gegenüber den europäischen Partnern unsolidarisch zu verhalten. "Ich kann verstehen, dass die Akzeptanz für die Hilfen für Griechenland gering ist", sagte Dobrindt der Tageszeitung "Die Welt".
Überbrodende Schuldenpolitik
Berlin (dapd). CSU-Generalsekretär Alexander Dobrindt wirft Griechenland vor, sich gegenüber den europäischen Partnern unsolidarisch zu verhalten. "Ich kann verstehen, dass die Akzeptanz für die Hilfen für Griechenland gering ist", sagte Dobrindt der Tageszeitung "Die Welt". "Schuld ist Griechenland selbst, weil es mit überbordender Schuldenpolitik gegenüber seinen europäischen Partnern keine Solidarität hat walten lassen."
Dobrindt beklagte auch die zunehmend einflussreiche Rolle Europas. "Der Mechanismus ist immer der gleiche: jede Schwierigkeit wird mit mehr Europa beantwortet. Aber das bedeutet zugleich weniger Deutschland." Die CSU-Politiker in Brüssel forderte Dobrindt auf, sich stärker um deutsche Belange zu kümmern.
dapd
