Neuer Ansatz für die städtische Mobilität Elektro-Dreirad Trikke fährt zur Hannover Messe vor

Man fährt im Stehen wie beim Segway, aber man kippt im Stand nicht um, weil das neue Elektro-Gefährt aus Holland drei Räder hat. Zur Hannover Messe wird das Trikke vorgestellt.

© Foto: Trikke

Angesiedelt zwischen Pedelec-Fahrrad und Elektro-Scooter eröffnet das Trikke (sprich Treik) eine ganz neue Fahrzeug-Kategorie. Gefahren wird im Stehen bei Geschwindigkeiten von bis zu 25 km/h. Da das Trikke nur 20 kg wiegt und faltbar ist, kann es überall hin mitgenommen werden.

Morgens direkt aus der Wohnung schnell zur Arbeit, gefaltet im Fahrstuhl mit ins Büro und abends voll aufgeladen wieder zurück. Bei Bedarf kann es ins Auto gepackt oder in der Bahn mitgenommen werden. „Diese Flexibilität bietet kein anderes der heute diskutieren oder gar schon realisierten Konzepte“, glaubt Firmensprecher Joris de Luij. Auf teure Technik werde beim Trikke verzichtet. Denn um den Massenmarkt zu erreichen, soll der Preis im Rahmen bleiben. Ab Juli soll das Trikke für 2850 Euro erhältlich sein.

Mit vollem Akku kann man mit dem Trikke bei durchschnittlichem Gewicht bis zu 40 km weit fahren. Der austauschbare Akku mit einer Kapazität von 11,25 Ah treibt einen Motor mit 350 Watt an. In etwa vier Stunden ist die Batterie an jeder Haushaltssteckdose aufgefüllt.

Die Technik habe der Hersteller lang erprobt: ein fast baugleiches System ohne Motor, das allein durch den Hüftschwung wie beim Skilaufen zu bewegen ist, werde als Sportgerät seit 2001 weltweit verkauft.

Trikke zeigt die Gefährte am 7. April auf der Hannover Messe. Im Pavillon der Niederlande in Halle 3 (Stand F20) läuft ab 13.30 Uhr eine Präsentation. Über technische Details informiert der Hersteller an jedem Messetag auf seinem Stand im Holland Mobility House in Halle 27, Stand E41.