Der klassische Urlaub mit dem eigenen Auto rückt 2009 wieder in den Mittelpunkt Trend zur Eigenanreise

Die Deutschen lassen sich von der angespannten Wirtschaftslage auch im kommenden Sommer ihren Urlaub nicht vermiesen. Allerdings wird wegen der steigenden Flug- und Energiekosten die Eigenanreise, also die Fahrt im eigenen Auto, zunehmen.

Trend zur Eigenanreise

Erstmals bringt FTI, Deutschlands fünftgrößter Reiseveranstalter, einen eigenen Österreich-Katalog auf den Markt, der auf 180 Seiten vom Wellness- und Fitness-Urlaub über Familienferien bis hin zum Kulturangebot alles enthält, was man von einem Österreich-Urlaub erwarten kann. "Unser Ziel war es", so Touristik-Geschäftsführer Boris Raoul, "ein Programm zu erstellen, das zeigt, wie vielfältig Österreich ist".

Neben Österreich gehört auch der konsequente Ausbau der Selbstfahrerziele in Kroatien, Slowenien und Italien zum FTI-Konzept 2009. Neu im Italien-Programm ist das Piemont mit Agriturismo-Urlaub auf dem Bauernhof bis zu Ferien im Fünf-Sterne-Hotel. In Kroatien wurde das Hotelangebot von 106 auf 136 Häuser vergrößert. Neu in Slowenien ist ein Wellnessurlaub in den Thermen von Podcetrtek.

Insgesamt beträgt der Ausbau der klassischen europäischen Urlaubsziele rund 30 Prozent. Dazu zählen auch Griechenland, Spanien und Portugal. Neu im Griechenland-Programm ist Korfu, die zweitgrößte der sieben Ionischen Inseln. Portugal-Urlauber können unter zwei neuen Rundreisen wählen. In Spanien steht der FTI-Geschäftsführung zufolge "die gehobene Hotellerie mit den Schwerpunkten Golf und Wellness im Fokus".

Das Flugprogramm wurde wegen der Preissteigerungen behutsam erweitert. Tunesien erwartet FTI im kommenden Jahr wegen des stimmigen Preis/Leistungsverhältnisses und auch wegen der kurzen Flugzeiten ganz oben in der Beliebtheitsskala. Unter den Fernreisedestinationen werden die USA, angetrieben vom günstigen Dollarkurs, auch 2009 zu den Gewinnern der Saison zählen. Bei FTI sinken die USA-Preise um rund fünf Prozent. Weitere Ziele mit niedrigeren Preisen sind Südafrika, Australien, Neuseeland und die Südsee.

Generell werden Reisen teurer. Wie Geschäftsführer Raoul dazu meint, liegt der Mittelwert der Preissteigerung bei fünf Prozent. Den Preissteigerungen kann man mit Frühbucherrabatten und dem Buchen von Familien- und All-Inclusive-Angeboten begegnen. "Damit lassen sich Preiserhöhungen zu einem hohen Maß wieder ausgleichen", so Geschäftsführer Raoul.

FTI Touristik startet mit 18 Katalogen in den Urlaubssommer 2009. Alle Kataloge sind in über 10.000 FTI-Partner-Reisebüros erhältlich.

htz/ch