Vom 6. bis 12. März findet die Internationale Handwerksmesse in München statt. Durch Sonderschauen und einen internationalen Wettbewerb wird sie ein Treffpunkt für Künstler im Handwerk sein. Die Akademien für Gestaltung stellen hier ihre Fortbildungsmöglichkeiten für kreative Handwerker vor.
Verschiedene Sonderschauen setzen auf der Internationalen Handwerksmesse künstlerische und kunsthandwerkliche Akzente, was "Handwerk & Design" betrifft.
Mit Silber, Gold und Edelsteinen lässt die „Sonderschau Schmuck“ die Messehalle B1 im März erstrahlen. 58 Goldschmiede und Schmuckgestalter aus 18 Ländern zeigen ihre Arbeiten. Ein Höhepunkt ist dann die Verleihung des Herbert-Hofmann-Preises am 9. März, bei der die besten Beiträge der Sonderschau Schmuck ausgezeichnet werden.
Auf der Sonderschau Schmuck wird außerdem in jedem Jahr ein "Klassiker der Moderne" geehrt. 2013 widmet sich die Retrospektive dem Schmuckkünstler Warwick Freeman aus Neuseeland. Seine Werke zeichnen sich durch eine reduzierte und klare Sprache sowie den besonderen Zugang zur Natur aus – etwa Broschen in Blatt- oder Blütenform.
Unter "Handwerk & Design" fällt auch der internationale Wettbewerb der "Sonderschau Talente". Er prämiert experimentierfreudige junge Handwerker, deren Arbeiten durch Gestaltung, Technik oder Materialien überraschen.
Auf der "Sonderschau Meister der Moderne" zeigen wiederum Kunsthandwerker und Künstler aus aller Welt Werke zeitgenössischer Gestaltung aus Glas, Holz, Keramik, Metall und Textil. dhz
Informationen zur Internationalen Handwerksmesse gibt es hier.
Die Akademien für Gestaltung stellen sich vor
Die Wege zum Design in der Halle B1 zeigen Handwerkern die Perspektive zur qualifizierten Aus- und Weiterbildung im Handwerk. Die gewerkeübergreifende Möglichkeit, den Abschluss zum/zur "Gestalter/ -in im Handwerk" zu erwerben, bieten derzeit 13 Handwerkskammern bundesweit über ihre jeweiligen Akademien für Gestaltung an. In diesem Jahr ist es wieder gelungen, sämtliche Standorte auf einem Platz zu vereinen: Für kreative Handwerker, die sich professionalisieren wollen, führt deshalb am Stand der Arbeitsgemeinschaft Akademien für Gestaltung kein Weg vorbei.
Unter der Flagge "Gestalter im Handwerk" stellen sich in direkter Nachbarschaft der Akademien die inzwischen selbständigen Absolventen vor. So wird für Besucher erlebbar, welche Qualität in Gestaltung und Umsetzung durch junge Handwerker realisiert werden kann, aber auch, wie hochwertig und umfassend diese Weiterbildung ist. Die „Gestalter im Handwerk“ sind durch ihre Kompetenz in Gestaltung wirtschaftlich erfolgreicher und sicherer im Umgang mit ihren Kunden. Das erstreckt sich auf alle damit verbundenen Prozesse wie Ideenfindung, Entwurf, Form bis hin zur Darstellung des in der Öffentlichkeit.
Interessierte können sich vom 6. bis 12. März 2013 in Halle B1.116 umfassend über Chancen der Weiterbildung zum Gestalter im Handwerk und zu Fördermöglichkeiten informieren. Die Akademien für Gestaltung bieten seit über 25 Jahren diese zusätzliche Qualifikation in Entwurf und Design an und richten sich hauptsächlich an Handwerker aus den Bereichen Metall, Holz, Stein, Keramik, Textil, Glas, Farbe und Raumgestaltung. Zugangsvoraussetzung ist eine abgeschlossene Lehre in einem gestaltenden Handwerksberuf. BKS
Weitere Informationen sind unter gestalter-im-handwerk.de abrufbar.
