Alpine Flora und Fauna in fünf Naturparks und dem Nationalpark Hohe Tauern Tiroler Naturjuwelen im Fokus

Gerade in Mitteleuropa gibt es immer weniger ursprüngliche Landschaften, die das Prädikat "unberührt" verdienen. Daher wird die Natur wertvoller denn je. In Tirol schützen und bewahren die fünf Naturparks und der Nationalpark Hohe Tauern solche ursprünglichen Lebensräume. Hier wird der Besucher sensibilisiert für die stille Schönheit der Natur und er bekommt quasi im "Vorbeiwandern" Einblicke in die fragilen Ökosysteme.

Foto: TV

Tiroler Naturjuwelen im Fokus

Wo breitet der Tiroler Steinadler noch frei seine Schwingen aus? Wo pfeifen Murmeltiere und linst eine Gämse neugierig über den Felsgrat? Die Tiroler Naturparke Kaunergrat, Ötztal, Tiroler Lech, Alpenpark Karwendel, Hochgebirgs-Naturpark Zillertaler Alpen sowie der Nationalpark Hohe Tauern sind Naturjuwelen, wo man genau das erleben kann. Auf einer Fläche von insgesamt mehr als 4.000 Quadratkilometern beherbergen sie ursprüngliche Tiroler Regionen, bewahren vor Eingriffen durch den Menschen und schaffen Rückzugsgebiete für die artenreiche alpine Flora und Fauna. Achtsame Besucher sind in dieser sinnlichen und sinnvollen Natur- und Kulturlandschaft gerne willkommen. Sie erfahren dort viel über Geschichte, Gegenwart und Zukunft der rauen, aber liebenswerten Lebensräume zwischen den Allgäuer Alpen im Nordwesten, den Ötztaler Alpen im Süden und den Hohen Tauern im Südosten.

Foto-Workshops mit Profi-Fotografen

Um die Eindrücke auch für später lebendig zu erhalten, haben die Tiroler Naturparks und der Nationalpark Hohe Tauern in Zusammenarbeit mit der Tirol Werbung ein besonderes Angebot für diesen Sommer entwickelt: In jedem Park findet jeweils zu einem fixen Termin ein fünftägiger Foto-Workshop mit Profi-Fotografen statt. Die Workshop-Pakete beinhalten zusätzlich die Übernachtung im Naturpark oder Nationalpark und setzen jeweils einen eigenen Themenschwerpunkt. Top-Fotografen geben den Gästen Tipps zu Kameratechnik und Bildgestaltung. Außerdem führen sie die Teilnehmer an die schönsten Naturschauplätze des jeweiligen Parks. Bei einem solchen Kurzurlaub hat der Gast also gleich mehrere Vorteile: Bewegung in der alpinen Natur verschafft maximale Erholung, auf den geführten Wanderungen erlebt man so Einiges und ganz nebenbei hat man auch viel über Fotografie gelernt,. Vier Übernachtungen in einem Park nach Wahl inklusive Naturwanderungen und Naturfotografie-Workshop mit Top-Naturfotografen kosten 599 Euro.

Im Fokus nur das Schönste

Gemeinsam ist den fünf Tiroler Naturparken und dem Nationalpark Hohe Tauern eine urtümliche Kraft, die Besucher in ihren Bann zieht und ihnen zwischen Talwiese, Flusslandschaft und Gipfelglück tiefe Einblicke in Beständigkeit und Wandel der Natur gibt. Jeder einzelne Park hat seine Eigenheiten und ein besonderes Artenvorkommen.

Der $(LB0:Naturpark Kaunergrat|#www.kaunergrat.at)$ ist Österreichischer Naturparkpreisträger 2011. Diese Auszeichnung hat sich der Naturpark durch seine herausragende Arbeit im Bereich Schutz, Erholung, Bildung, Regionalentwicklung und Forschung über mehrere Jahre hinweg erarbeitet und verdient. 2007 wurde am Piller Sattel das erste Naturparkhaus Tirols errichtet. Es ist heute Ausgangspunkt für zahlreiche Naturlehrpfade und Erlebniswanderungen. Rund 500 Pflanzen- und 1.100 Schmetterlingsarten sind im Naturpark Kaunergrat beheimatet. Im Herbst offenbart der Foto-Workshop Tipps und Tricks, um Steinböcke und Gämsen, herbstliche Weitblicke, Almwiesen und Moore perfekt abzulichten.

Auch im $(LB0:Naturpark Ötztal|#www.naturpark-oetztal.at)$ können hautnah die unterschiedlichsten Landschaften bis hinauf in hochalpine Regionen erkundet werden. Im drittgrößten Naturpark Österreichs befinden sich die meisten Gletscher: 171. Ein rund 100 Kilometer langes Wegenetz und informative Themenwege erschließen der ganzen Familie die ehemalige Heimat von "Ötzi“, der weltberühmten Gletschermumie. Im September geben Profis im Rahmen eines Fotoworkshops Expertentipps zur Fotografie der hochalpinen Naturlandschaften und Gletscher.

Die ursprüngliche Schönheit der $(LB0:Wildfluss-Landschaft des Lech|#www.naturpark-tiroler-lech.at)$ ist nahezu einzigartig in Europa. Hier darf sich der Fluss noch seinen eigenen Weg durch Schotterbänke und Auwälder bahnen. Zahlreiche vom Aussterben bedrohte Tier- und Pflanzenarten finden in diesem naturbelassenen Umfeld einen geschützten (Über-)Lebensraum. Die wilde Flusslandschaft und die Orchideenart Frauenschuh stehen im Mittelpunkt des im Juni stattfindenden Foto-Workshops.

Schutzgebiete im Herzen der Alpen

Der Hochgebirgs-Naturpark $(LB0:Zillertaler Alpen|#www.naturpark-zillertal.at)$ umfasst artenreiche, alpine Landschaften in Höhen zwischen 1.000 und 3.500 Metern. Von satten Almwiesen bis hinauf zu den 85 Gletschern erstreckt sich die Naturparkregion und bietet mit Ausstellungen wie den Gletscher.Welten im Naturparkhaus Ginzling Einblicke in die vielfältige Natur- und Kulturlandschaft. Natürlich dreht sich deshalb der hier stattfindende Sommer-Fotoworkshop um das Motiv Berge.

Der 2009 zum Naturpark ernannte $(LB0:Alpenpark Karwendel|#www.karwendel.org)$ ist zwar der jüngste Tirols, mit einer Fläche von 727 Quadratkilometern aber auch der größte Österreichs. Er umfasst beinahe das gesamte Karwendelmassiv mit seinen 350 Quellen. Mehr als 800 Schmetterlingsarten fühlen sich hier zu Hause. Wanderer freuen sich über die größte Steinadlerdichte der Alpen. Im Mai stehen Motive und Themen wie Frühling im Gebirge, Gämsen und Steinböcke sowie die Makro-Fotografie im Mittelpunkt des Workshops.

Im $(LB0:Nationalpark Hohe Tauern|#www.hohetauern.at)$ in Osttirol stehen rund 400 Dreitausender. Und es leben etwa 10.000 Tierarten in den Hohen Tauern, darunter die berühmten Gämsen, Murmeltiere und Steinadler. Der Nationalpark gilt mit seinen insgesamt 1.800 Quadratkilometern Fläche (611 Quadratkilometer allein in Tirol) als größtes Schutzgebiet Mitteleuropas. Die einzigartige Hochgebirgslandschaft fasziniert große und kleine Besucher und lockt sportliche Abenteurer auf den „Glockner-Treck“ hinauf zum höchsten Gipfel Österreichs. Die Vielfalt an Landschaftsformen wird hier im September bei einem Foto-Workshop unter professioneller Anleitung abgelichtet.

Nicht nur für Liebhaber der Fotografie sind die fünf Tiroler Naturparks und der Nationalpark Hohe Tauern ein Sehnsuchtsort. Gäste und Einheimische jeden Alters lernen durch Exkursionen, Forschertouren, Schautafeln, Lehrpfade und Veranstaltungen die Kultur- und Naturwelten und damit auch sich selbst ein Stückchen besser kennen. Die Natur entdecken, Dinge wahrnehmen, die sonst im Verborgenen bleiben, und bereit sein für einzigartige und unvergessliche Perspektiven – das erwartet Teilnehmer auf Nature Watch Touren in Tirol – einem zertifizierten Tiroler Naturerlebnis. Ausgebildete Guides führen Naturentdecker zu den schönsten Plätzen, Dank Swarovski-Ferngläsern bekommt man dabei tiefe und detailreiche Einblicke in die Geheimnisse der Tiroler Natur. Viele Hotels und Gastgeber, alle in den Naturparkregionen gelegen, bieten ein Zuhause in den Bergen und locken mit speziellen Angeboten für Naturinteressierte. Mit ihren Partnerbetrieben schnüren die Tiroler Naturparke und der Nationalpark Hohe Tauern Urlaubspakete mit Übernachtungen, geführten Wanderungen und vielen Extras mehr.

Infos bei Tirol Info, Maria-Theresien-Straße 55, A-6010 Innsbruck, Tel. +43/512/7272-0, Fax +43/512/7272 -7

dhz