Ein italienisches Gericht hat einen ranghohen Manager von ThyssenKrupp im Zusammenhang mit einem Fabrikbrand 2007 nach Medienberichten wegen Mordes schuldig gesprochen. Der Vorstandsvorsitzende von ThyssenKrupp in Italien, Harald Espenhahn, wurde laut dem Bericht der Nachrichtenagenturen ANSA und LaPresse zu sechzehneinhalb Jahren Haft verurteilt.
ThyssenKrupp-Manager zu langjähriger Haft verurteilt
Turin (dapd). Ein italienisches Gericht hat einen ranghohen Manager von ThyssenKrupp im Zusammenhang mit einem Fabrikbrand 2007 nach Medienberichten wegen Mordes schuldig gesprochen. Der Vorstandsvorsitzende von ThyssenKrupp in Italien, Harald Espenhahn, wurde laut dem Bericht der Nachrichtenagenturen ANSA und LaPresse zu sechzehneinhalb Jahren Haft verurteilt. Das Gericht folgte damit dem Antrag der Staatsanwaltschaft. Bei dem Brand im Turiner Werk des deutschen Stahlherstellers kamen sieben Menschen ums Leben.
Fünf weitere Manager des Unternehmens wurden den Berichten zufolge wegen Totschlags zu Haftstrafen bis zu dreizehneinhalb Jahren verurteilt. Nach dem Tod der Arbeiten wurden in Italien Rufe nach besseren Sicherheitsvorkehrungen am Arbeitsplatz laut. ThyssenKrupp erklärte nach dem Brand, es gebe keinen Beleg dafür, dass Verstöße gegen Sicherheitsbestimmungen bei dem Feuer eine Rolle gespielt hätten.
dapd
