Flugzeug des Kronprinzen bleibt vorerst am Boden Thailand will nicht zahlen

Das thailändische Außenministerium will die vom Landsgericht Landshut geforderte Sicherheitsleistung zur Freigabe der festgesetzten Boeing 737 doch nicht zahlen. Das meldete die japanische Nachrichtenagentur Kyodo unter Berufung auf Außenminister Kasit Piromya am Donnerstag. Er widersprach damit einer Ankündigung eines hohen Beamten seines Ministeriums vom Vortag.

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Thailand will nicht zahlen

Bangkok (dapd). Das thailändische Außenministerium will die vom Landsgericht Landshut geforderte Sicherheitsleistung zur Freigabe der festgesetzten Boeing 737 doch nicht zahlen. Das meldete die japanische Nachrichtenagentur Kyodo unter Berufung auf Außenminister Kasit Piromya am Donnerstag. Er widersprach damit einer Ankündigung eines hohen Beamten seines Ministeriums vom Vortag.

Der Insolvenzverwalter des Augsburger Konzerns Walter Bau hatte die Maschine vergangene Woche festgesetzt, um eine millionenschwere Altforderung gegenüber Thailand einzutreiben. Nach Ansicht der thailändischen Regierung gehört das Flugzeug jedoch zum Privatbesitz des Kronprinzen. Bis zur endgültigen Klärung der Eigentumsverhältnisse durch das Landgericht kann das Flugzeug nur bei Hinterlegung einer Sicherheit von 20 Millionen Euro abheben.

dapd