Für einen schnellen Atomausstieg haben bundesweit mehrere tausend Menschen demonstriert. Wie die Anti-Atom-Organisation "Ausgestrahlt" am Dienstag mitteilte, gab es am Montagabend in mehr als 370 Orten Mahnwachen und Kundgebungen. Redner kritisierten, der von der Bundesregierung bis 2022 geplante Ausstieg aus der Atomkraft dauere viel zu lang.
Tausende bei Mahnwachen gegen Atomkraft
Göttingen (dapd). Für einen schnellen Atomausstieg haben bundesweit mehrere tausend Menschen demonstriert. Wie die Anti-Atom-Organisation "Ausgestrahlt" am Dienstag mitteilte, gab es am Montagabend in mehr als 370 Orten Mahnwachen und Kundgebungen. Redner kritisierten, der von der Bundesregierung bis 2022 geplante Ausstieg aus der Atomkraft dauere viel zu lang. Bei der Mahnwache in Göttingen appellierten Teilnehmer an den Grünen-Fraktionsvorsitzenden und örtlichen Bundestagsabgeordneten Jürgen Trittin, seine Partei nicht zu einer Zustimmung zu den Atombeschlüssen der Regierung zu drängen.
Ein Thema bei den Mahnwachen war auch die Lage im US-Atomkraftwerk Fort Calhoun. Die Anlage ist seit mehreren Tagen vom Hochwasser des Missouri Flusses eingeschlossen. Atomkraftkritiker befürchten, dass das Wasser in sensible Bereiche des Kraftwerks eindringen und einen schweren Unfall auslösen könnte.
dapd
