Merh als Sightseeing Südafrika hat viele Gesichter

Fußballweltmeisterschaft, "Big Five", Weintouren oder exklusive Rundreisen abseits der Massen – Südafrika bietet viele Faszinationen und Möglichkeiten für einen Urlaub. Von Christine Heilmannseder

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    Den Herrn, der hier so freundlich zum Cappuccino bei der Familie Stöcker einlädt, gibt es auch real. Foto: ch
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    Vor 20 Jahren endete in Südafrika die Apartheid. Dennoch ist es noch ein weiter Weg, bis auch diese Kinder die Chancen bekommen, die für weiße Kinder selbstverständlich sind. Foto: ch

Südafrika hat viele Gesichter

Für manche ist es das schönste Ende der Welt. Für andere ist es der Austragungsort für die Fußballweltmeisterschaft. Ganz sicher ist jedoch, dass der Werbeslogan „Die ganze Welt in einem Land“ nirgends so treffend ist wie in Südafrika. Die exotische Mischung aus atemberaubender Landschaft, unterschiedlichen Bevölkerungsgruppen, Geschichte und Kultur machen das Land für jeden Reisenden zu einem einmaligen und unvergesslichen Erlebnis. Es gibt die schönsten und einsamsten Strände weltweit, bekannte Wildparks, herrliche Weingüter und neun traumhaft schöne Provinzen.

Auf der Garden Route

Heimat der "Big Five" ist auch das 9.000 ha große Kariega Game Reserve. Nur 140 km östlich von Port Elizabeth gelegen, unweit vom Badeort Kenton on Sea, verfügt die privat geführte Lodge nicht nur über großzügige, luxuriöse Holzchalets, zwischen den Flüssen Kariega und dem Buschmans River findet man hier die Einsamkeit, aber auch das Abenteuer eines Buschaufenthaltes. Die Pirschfahrten durch das große, malariafreie Privatreservat sind einfach atemberaubend.

Ziel vieler Garden-Route-Reisenden – auch der Einheimischen – ist die Lagune von Knysna. Der ansonsten etwas verschlafen wirkende Ort hat dennoch eine recht hübsche Waterfront, die der in Kapstadt nachempfunden wurde. Knysna steht ebenso für Austern sowie das selbstgebraute Mitchell’s Bier, das man beides ausprobieren sollte. Im Township von Knysna gibt es über die Organisation "From us with love" die Möglichkeit, ein Schulprojekt zu besuchen und auch zu unterstützen.

Überraschung an der Route 62

Gar nicht so verträumt, wie es zunächst den Anschein hat, ist der Ort Barrydale an der Route 62. Viele Aussteiger haben sich hier niedergelassen und für einige Highlights gesorgt. Auch, wenn man bei einer Busrundreise in einem der Schnellrestaurants an der Straße "abgespeist" wird, sollte man sich doch noch einen wunderbaren Cappuccino mit selbstgebackenem Kuchen bei Martina und Klaus Stöcker gegenüber gönnen. Die beiden betreiben ein kleines, aber feines Café mit einem Shop, wo man nicht nur modische Accessoires, hübsche Souvenirs, sondern sogar typisch deutsche Lebensmittel wie Bismarckhering und auch selbstgemachtes Brot bekommt (khasamongo.info/E-Mail: info@khasamongo.co.za).

In der viertgrößten Provinz Südafrikas, dem Western Cape, gibt es eine kulturelle Vielfalt und eine unvergleichlich abwechslungsreiche Botanik. Durch das ganzjährig milde Klima konnte schon Jan van Riebeeck, der erste Verwalter der Kapkolonie im 17. Jahrhundert, nach nur wenigen Jahren seinen ersten Wein keltern. Heute brauchen die südafrikanischen Weine die Konkurrenz mit berühmten Weinen nicht zu fürchten. In jedem der 13 Anbaugebiete gibt es eine Route, auf der man die meist im kapholländischen Stil erbauten Weingüter besuchen kann – Weinprobe und Kellereiführungen sind obligatorisch.

Trotz aller Schönheiten, die man auf der Garden Route antrifft, muss man sich jedoch für Kapstadt, eine der schönsten Städte der Welt, noch einige Tage aufbewahren. Die Mutterstadt Südafrikas hält vor der Kulisse des imposanten Tafelbergs viele Überraschungen bereit, die man nicht im Sauseschritt erkunden kann.

Mehr als Sightseeing

Für Urlauber, die einen anderen Blick auf das Land am Kap der Guten Hoffnung werfen wollen, gibt es bei TUI exklusiv und neu die außergewöhnliche Rundreise "Gesichter Südafrikas". Diese verspricht mehr als gewöhnliches Sightseeing und Safari, denn im Mittelpunkt stehen soziale Themen und verschiedene Natur-, Forschungs- und Umweltprojekte.

Die kleine Gruppe mit maximal zwölf Teilnehmern besucht eine Aufzuchtstation für Löwenbabys, ein Rehazentrum für Wildkatzen und unterstützt Wildhüter im Krüger Nationalpark. Neben den Einblicken in die unterschiedlichen Projekte stehen auch Pirschfahrten in verschiedene Nationalparks, aber auch die Besichtigung einer Zuckerrohrplantage in Durban auf dem Programm. Die zweiwöchige Rundreise verläuft von Johannesburg über den Krüger Nationalpark und Swasiland bis nach Durban. Inkludiert sind 13 Übernachtungen in Mittelklassehotels und Lodges, Deutsch sprechende Reiseleitung, die Beförderung in klimatisierten Reisebussen sowie alle Transfers und Eintrittsgebühren. Die Durchführung ist ab zwei Personen garantiert.

Info und Buchung in guten Reisebüros oder unter tui.de.