"Stuttgart 21" besteht Stresstest der Deutschen Bahn

Der Stresstest der Deutschen Bahn für das milliardenschwere Neubauprojekt "Stuttgart 21" ist erfolgreich gewesen. Das erfuhr die Nachrichtenagentur dapd am Sonntag aus dem Umfeld der Deutschen Bahn AG. Die Simulation habe ergeben, dass der geplante unterirdische Bahnhof auch ohne kostpielige Erweiterungen in der Spitzenzeit 30 Prozent mehr leisten könne als der jetzige Kopfbahnhof, hieß es.

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"Stuttgart 21" besteht Stresstest der Deutschen Bahn

Berlin/Stuttgart (dapd). Der Stresstest der Deutschen Bahn für das milliardenschwere Neubauprojekt "Stuttgart 21" ist erfolgreich gewesen. Das erfuhr die Nachrichtenagentur dapd am Sonntag aus dem Umfeld der Deutschen Bahn AG. Die Simulation habe ergeben, dass der geplante unterirdische Bahnhof auch ohne kostpielige Erweiterungen in der Spitzenzeit 30 Prozent mehr leisten könne als der jetzige Kopfbahnhof, hieß es.

So sei der von Schlichter Heiner Geißler angeregte Ausbau des Bahnhofs um zwei Gleise nicht nötig. Nur der Flughafenanschluss muss den Informationen zufolge zweigleisig werden. Überdies soll der Bahnknoten neben der neuen Signaltechnik ETCS auch weiter die konventionelle Technik vorhalten. Beides zusammen kommt laut Bahn AG auf zusätzlich 40 Millionen Euro. Für das Gesamtprojekt werden offiziell 4,1 Milliarden Euro veranschlagt. Die Simulation muss noch von einem unabhängigen Gutachter geprüft werden.

dapd