Frauen starten einer Studie zufolge weitaus vorsichtiger in die Selbstständigkeit als Männer. Demnach gründeten rund zwei Drittel der 349.000 Frauen, die sich im vergangenen Jahr selbstständig machten, ein Unternehmen im Nebenerwerb. Das geht aus einer am Dienstag in Frankfurt am Main veröffentlichten Studie der KfW-Bankengruppe hervor.
Studie: Frauen meiden bei Unternehmensgründungen das Risiko
Frankfurt/Main (dapd). Frauen starten einer Studie zufolge weitaus vorsichtiger in die Selbstständigkeit als Männer. Demnach gründeten rund zwei Drittel der 349.000 Frauen, die sich im vergangenen Jahr selbstständig machten, ein Unternehmen im Nebenerwerb. Das geht aus einer am Dienstag in Frankfurt am Main veröffentlichten Studie der KfW-Bankengruppe hervor.
Eine Ursache des geringeren Gründungsumfangs liege häufig in den persönlichen Präferenzen, erklärte KfW-Abteilungsdirektorin Margarita Tchouvakhina. Viele Frauen schätzten an der Selbstständigkeit im Nebenerwerb die zeitliche Flexibilität, die es ihnen erlaube, Beruf und Familie zu vereinbaren.
Eine Nebenerwerbsgründung komme zudem der geringeren Risikoneigung von Frauen entgegen, da so die Geschäftsidee zunächst getestet und die Selbstständigkeit im Erfolgsfall auf den Vollerwerb ausgeweitet werden könne, sagte Tchouvakhina.
dapd
