Deutschlands Osten entwickelt sich im bundesweiten Vergleich deutlich temporeicher als der Westen. Das ergab das am Freitag in Berlin vorgestellte aktuelle Bundesländerranking der arbeitgebernahen Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) und der "Wirtschaftswoche".
Studie: Brandenburg-Berlin ist dynamischste Region Deutschlands
Berlin (dapd). Deutschlands Osten entwickelt sich im bundesweiten Vergleich deutlich temporeicher als der Westen. Das ergab das am Freitag in Berlin vorgestellte aktuelle Bundesländerranking der arbeitgebernahen Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) und der "Wirtschaftswoche". Am dynamischsten war die Entwicklung zwischen 2007 und 2010 demnach in Brandenburg: Steuerkraft (plus 16 Prozent) und Arbeitsplatzversorgung (plus 5,4 Prozentpunkte) verbesserten sich in keinem anderen Bundesland so deutlich. Berlin folgt auf Platz zwei vor Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen.
Schlusslicht ist Baden-Württemberg. Absolut betrachtet belegt das Land jedoch den zweiten Platz nach Bayern, das mit hoher Kaufkraft (21.326 Euro je Einwohner) und niedriger Arbeitslosenquote (4,5 Prozent) punktete. Baden-Württemberg übertraf sein Nachbarland bei der Jugendarbeitslosigkeit: 2010 waren nur 3,7 Prozent aller 15- bis 24-Jährigen ohne Job.
Beim Vergleich berücksichtigt wurden rund 100 Indikatoren, darunter Produktivität, Arbeitslosenquote und Kitabetreuungsquote.
dapd
