Stoibers Expertengruppe sucht Mitarbeit aus der Praxis

EU-Preis für die beste Idee zum Bürokratieabbau

Stoibers Expertengruppe sucht Mitarbeit aus der Praxis

Bürger und Unternehmer sollten im Rahmen eines von der Europäischen Kommission veranstalteten Wettbewerbs praktisch umsetzbare Ideen für den Bürokratieabbau vortragen. Die hochrangige Gruppe unabhängiger Interessenträger im Bereich Verwaltungslasten (HGVL) habe in diesem Zusammenhang einen neuen Wettbewerb für die beste Idee zum Bürokratieabbau lanciert, erklärte die Kommission. „Um die Bürokratie spürbar abzubauen, benötigen wir die Mitarbeit derjenigen, die sich tagtäglich damit auseinandersetzen müssen“, sagte der Vorsitzende der Gruppe, der ehemalige bayerische Ministerpräsident Edmund Stoiber.

Mit dem Preis für die beste Idee zum Bürokratieabbau sollen innovative Vorschläge ausgezeichnet werden, die dazu beitragen, durch EU-Recht verursachte überflüssige Bürokratie abzubauen.

Über den Wettbewerb sollen Ideen gesammelt werden, die die Europäische Kommission in ihr seit dem vergangenen Jahr laufendes Aktionsprogramm zur Verringerung der Verwaltungslasten einbeziehen kann.

Die EU-Staats- und Regierungschefs unterstützten auf ihrer Tagung im März 2007 das Vorhaben, einen Abbau der von EU-Recht ausgehenden Verwaltungslasten um 25 Prozent bis 2012 zum Ziel zu setzen. Die Wettbewerbsbeiträge werden nach folgenden Kriterien beurteilt: Originalität und Innovationsgrad, Machbarkeit, Einsparungspotenzial sowie Übertragbarkeit von Lösungskonzepten auf andere Bereiche oder Mitgliedsstaaten. Die drei Teilnehmer mit den besten Ideen werden zur Verleihung der europäischen Unternehmerpreise am 13. Mai 2009 nach Prag eingeladen. Die Preisträger können ihre Ideen auf dieser Veranstaltung vorstellen.haf