Die ZNS Hannelore Kohl Stiftung für Verletzte mit Schäden des zentralen Nervensystems will mit einem Gedenkkonzert in Speyer an die 2001 gestorbene Ehefrau von Altkanzler Helmut Kohl (CDU) erinnern. Anlass für das Konzert am 5. Juli (19.00 Uhr) sei der zehnte Todestag der Stiftungsgründerin, teilte die Stiftung am Mittwoch in Bonn mit.
Stiftung erinnert mit Gedenkkonzert an Hannelore Kohl
Bonn/Speyer (dapd-rps). Die ZNS Hannelore Kohl Stiftung für Verletzte mit Schäden des zentralen Nervensystems will mit einem Gedenkkonzert in Speyer an die 2001 gestorbene Ehefrau von Altkanzler Helmut Kohl (CDU) erinnern. Anlass für das Konzert am 5. Juli (19.00 Uhr) sei der zehnte Todestag der Stiftungsgründerin, teilte die Stiftung am Mittwoch in Bonn mit. Zu dem Konzert werde der älteste Sohn des Altkanzlers, Walter Kohl, erwartet. Er werde in der Dreifaltigkeitskirche zu den Gästen sprechen.
Das Kammerorchester der Deutschen Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz wird Werke von Ludwig van Beethoven und Johann Sebastian Bach spielen. Neben der österreichischen Sopranistin Eva Lind werden auch von einer Schädelhirnverletzung betroffene Künstler auftreten. Damit wollen die Veranstalter nach eigenen Angaben Beispiele gelungener Rehabilitation und Integration im Sinne von Hannelore Kohl zeigen.
Die Stiftung unterstützt Opfer mit Verletzungen des Zentralen Nervensystems (ZNS) und fördert wissenschaftliche Forschungen auf dem Gebiet. Hannelore Kohl, die am 5. Juli 2001 durch Selbstmord aus dem Leben geschieden war, hatte die Hilfsorganisation 1983 gegründet.
Jedes Jahr erleiden nach Angaben der Stiftung rund 270.000 Menschen einen Unfall mit Schädelhirnverletzung, darunter mehr als 70.000 Kinder und Jugendliche. Etwa zehn Prozent bleiben schwer- oder schwerstbehindert.
dapd
