Fahrbericht: Das neue T-Modell der Mercedes-Benz C-Klasse

Steiles Heck schafft mehr Platz
Seit mehr als einem Jahr ist nun schon die neue C-Klasse von Mercedes-Benz auf dem Markt. Unternehmer werden besonders das T-Modell ins Auge fassen. Die Deutsche Handwerks Zeitung ist mit dem Kombi auf Probefahrt gegangen.
Dem Namen Kombi wird die neue Generation viel besser gerecht als der Vorgänger, denn mit dem steileren Heck bietet das neue C-Klasse T-Modell endlich wieder jene Ladeeigenschaften, die der Handwerksmeister auch an seinem Pkw schätzt. Das Volumen im Fond variiert zwischen 485 und 1500 l bei umgeklappten Rücksitzlehnen. Neun Umzugkartons sollen laut Hersteller in diesem Fall in das Fahrzeug passen. Als besonders hilfreich erweist sich die Bedienung der Heckklappe, die auf Knopfdruck ganz von allein sanft nach oben schwingt und auch wieder schließt, ohne dass man sie anfassen muss.
Ja, dieses Auto lässt sich leicht charakterisieren: Es ist ein typischer Mercedes. Gediegener Komfort im Innenraum, zeitloses Design, hochwertige Materialien, durchdachte Bedienung – kurz, ein Innenraum zum Wohlfühlen, in dem auch der Nicht-Mercedes-Fahrer schnell heimisch wird. Ausgestattet mit dem mittleren der drei angebotenen Dieselaggregate geben auch Motor und Getriebe des Testwagens keinen Anlass zur Kritik. Mit seinem kräftigen Anzug verschafft das T-Modell auch beim Überholen seinem Fahrer immer ein sicheres Gefühl. Besonders sportliche Lenker können sich das Fahrdynamik-Paket leisten, das ein Umschalten zwischen Komfort- und Sportmodus erlaubt. Ob dieses Feature freilich notwendig war, darf bezweifelt werden. Wer es nämlich wirklich sportlich mag, der wird gleich zur Sportvariante AMG tendieren oder sich den kräftigeren 320 CDI leisten, der anders als der 220 CDI bei der Automatik über sieben statt fünf Gänge verfügt. Beide Varianten sind allerdings auch mit einer Sechs-Gang-Handschaltung zu haben. ste