Mit dem Sieg des Teams "trans aktuell" ist die diesjährige Fiat Team Trophy in Bad Saulgau zu Ende gegangen. Dieter Zordel und Steffen Bär aus Kirchberg bei Zwickau hatten in der Endabrechnung nur einen Punkt Vorsprung. Aber Verlierer gab es ohnehin keine.
Ulrich Steudel

"Bei diesem Wettbewerb s ind wir alle Gew inner. Es war e in w underschönes Wochenende. Wir nehmen viele bleibende E indrücke mit", sagte Benjam in Schöck, der mit se iner Frau Stefanie für die Deutsche Handwerks Zeitung am Start war.
Am liebsten wäre Benjam in Schöck noch mit e inem anderen Fahrzeug nach Hause gefahren. Denn von dem kle inen Flitzer, mit dem die Teams am Vortag Teil drei der Trophy bestritten hatten, war der Elektromeister nachhaltig begeistert. "Ich habe mich für die Rückführung der roten Rakete angeboten, schließlich liegt die Fiat-Zentrale in Frankfurt quasi auf unserem Heimweg", scherzte der Geschäftsführer e iner Elektrofirma in Königste in im hessischen Taunus.
180 PS unter der Haube
Auf den ersten Blick stellt sich das Objekt der Begierde als Fiat 500 dar. Dem beliebten Kle inwagen würde wohl niemand e inen Spr int in sieben Sek unden von null auf h undert zutrauen. Doch bei genauerem H inschauen entp uppt sich das Auto als Abarth, der für e ine limitierte Auflage von 1.000 Stück von Fiats Tun ing-Tochter ordentlich frisiert wurde. E inem dieser "Abarth Tributo Ferrari" durften die Trophy-Starter auf e inem Parcours in der ehemaligen Oberschwaben-Kaserne bei Hohentengen se ine 180 PS entlocken, weshalb die Handwerker trotz des eisigen W indes schnell Feuer und Flamme waren.
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Eigentlich standen jedoch ganz andere Fahrzeuge bei der Fiat Team Trophy im Mittelpunkt: Transporter und Pick- ups sollten zeigen, welche Vielfalt in den gewerblichen Fahrzeugen von Fiat steckt. Gleich zum Auftakt konnten sich die Teilnehmer e in Bild von der breiten Palette der Auf- und Ausbauten machen – von Service-Mobilen für das SHK- oder Dachdecker-Handwerk über Kipper oder Frischefahrzeuge bis h in zum Hähnchengrill.
Als Fahrgestell erfolgreich
Das Museum des kürzlich verstorbenen Wohnwagenpioniers Erw in Hymer in Bad Waldsee als Standort zum Auftakt der Trophy hatten die Veranstalter ganz bewusst gewählt, denn mit se iner Vielfalt an Fahrgestellen ist der Ducato die Nummer e ins als Basisfahrzeug für Reisemobile. Diesen Erfolg verdankt der meistimportierte Transporter auf dem deutschen Markt se iner großen Vielfalt mit vier Radständen, fünf Gesamtlängen und vier Fahrgestellversionen. Auf Wunsch gibt es das Ducato-Fahrgestell auch mit vergrößerter Spurweite an der H interachse, was den Anforderungen der Aufbauhersteller entgegenkommt.
Das Team der Deutschen Handwerks Zeitung war mit e inem Doblò Cargo XL bei der Trophy unterwegs. „Als Fahrzeug für die Service-Monteure könnte ich mir das Auto gut vorstellen. Als Werkstattwagen sollte es dann aber schon der Ducato se in“, sagte Benjam in Schöck, der das Steuer am zweiten Tag se iner Frau überlassen hatte.
Da mussten die Teams beim Geocach ing mit handlichen GPS-Geräten auf Schnitzeljagd gehen. „Das Navigieren macht mir richtig Spaß. Wir haben auch alle Stationen ohne Probleme gef unden“, so Schöck. Dort galt es für die Starter dann, ihre Künste im Räderwechseln, Fußball-Golf, E inparken und Axtwerfen unter Beweis zu stellen. Wobei auch hier, wie bei der gesamten Fiat Team Trophy, der olympische Gedanke im Vordergr und stand.