Fahrweise ausschlaggebend für Spritverbrauch Spritsparend Autofahren: Die wichtigsten Tipps

Viele Handwerker sind häufig mit dem Auto unterwegs. Während Motoren immer sparsamer werden, hängt der Spritverbrauch immer noch am eigenen Fahrstil. Die wichtigsten Tipps zum Spritsparen.

Wer weiß, worauf er achten muss, kann Sprit und Geld sparen - © Foto: Sandor Jackal/Fotolia

Hohe Kraftstoffpreise haben dazu geführt, dass der Verbrauch eines Fahrzeugs zu einem wichtigen Kaufkriterium geworden ist. Auf diese Nachfrage haben die Hersteller längst reagiert und Motoren auf den Markt gebracht, die nicht nur weniger Sprit verbrauchen, sondern auch mehr Kraft bei niedrigen Drehzahlen ermöglichen.

Das maximale Drehmoment erreichen heutige Dieselmotoren schon ab rund 1.750 Umdrehungen die Minute. Für ein zügiges Vorankommen wird das Ausdrehen der Gänge nicht mehr benötigt. Es gibt auch sogenannte 'Turbo-Benziner', die schon ab rund 2000 Umdrehungen die Minute viel Kraft bieten. Man kann somit früher hochschalten .

Gefühlvolles Fahren reduziert Verbrauch

Allerdings spielt die eigene Fahrweise eine ganz entscheidende Rolle. Selbst bei einem recht sparsamen Motor kann sie zu großen Unterschieden im Verbrauch führen. Für ein effizientes Fahren rät der ADAC, flott zu beschleunigen, rasch die Gänge zu wechseln und dann betont untertourig bei gleicher Geschwindigkeit fahren. Je nach Motortyp und Getriebeübersetzung lassen sich so zehn bis 20 Prozent Kraftstoff sparen .

Moderne Motoren bieten zudem oft eine Segelfunktion. Nimmt man den Fuß vom Gas, koppelt sich das Getriebe automatisch ab, so dass der Motor ausgeht. Auch gefühlvolles Anfahren und das Halten einer konstanten Geschwindigkeit können sich positiv auf den Spritverbrauch auswirken. Teuer ist vor allem das Fahren auf kurzen Strecken. Um rund zu laufen, muss etwa ein Ottomotor in der Warmlaufphase mehr Kraftstoff aufnehmen. Das kann zu einem Spritverbrauch von bis zu 30 Liter auf 100 Kilometer führen.

Fahrweise auch bei Hybrid wichtig

Hybrid-Fahrzeuge können ebenfalls bei falscher Fahrweise viel Kraftstoff verbrauchen. Zwar läuft der Generator zur Stromerzeugung über den Keilriemen permanent mit. Wenn er jedoch mehr Strom erzeugen muss, erhöht sicher Drehwiderstand, und der Motor muss für den Antrieb mehr Kraft aufwenden. 100 Watt entsprechen ungefähr 0,1 Litern Sprit auf 100 Kilometer. In den Fahrschulen werden seit 1994 die Grundregeln des ökologischen und ökonomischen Fahrens gelehrt. In der Führerscheinprüfung wird auch darauf geachtet. dpa/tmn

Die wichtigsten Tipps zum Spritsparen im Überblick:

- Beim Kauf eines Autos auf den Spritverbrauch achten
- Immer möglichst früh hochschalten
- Flott beschleunigen, rasch Gänge wechseln und dann betont untertourig fahren
- Es möglichst vermeiden, nur kurze Strecken zu fahren