Der SPD-Verteidigungsexperte Hans-Peter Bartels warnt Verteidigungsminister Thomas de Maizière davor gewarnt, die von seinem Vorgänger Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) vorgesehene Truppenstärke von 185.000 Soldaten zu unterschreiten. Der CDU-Politiker müsse für eine funktionsfähige Bundeswehr kämpfen, sagte Bartels dem "Kölner Stadt-Anzeiger" (Montagausgabe).
SPD: Verteidigungsminister muss für funktionsfähige Bundeswehr kämpfen
Köln (dapd). Der SPD-Verteidigungsexperte Hans-Peter Bartels warnt Verteidigungsminister Thomas de Maizière davor gewarnt, die von seinem Vorgänger Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) vorgesehene Truppenstärke von 185.000 Soldaten zu unterschreiten. Der CDU-Politiker müsse für eine funktionsfähige Bundeswehr kämpfen, sagte Bartels dem "Kölner Stadt-Anzeiger" (Montagausgabe).
"Wir brauchen eine realistische Reform. Und wir brauchen eine funktionsfähige Armee. Das heißt: Unter diese 185.000 kann er jetzt eigentlich nicht gehen. Wir erwarten, dass die Zahl steht." Ob de Maizière ein Kämpfer sei, könne man noch nicht beurteilen, fügte Bartels hinzu. "Ich glaube aber, er sieht das Problem."
Nach Berechnungen aus dem Verteidigungsministerium ist mit dem vorgesehenen Etat nur eine 158.000-köpfige Bundeswehr finanzierbar. Gegen eine weitere Reduzierung regt sich allerdings auch Widerstand in der Bundeswehr selbst sowie in der CDU/CSU-Bundestagsfraktion.
dapd