Robert Klauer, Straßenbaumeister aus Kaufbeuren.Foto: DHZ„Vorrang hat die Förderung der aufkeimenden Konjunktur und der Unterhalt der Infrastruktur. Auch Investitionen in das Bildungswesen sollten noch vor den sicher wünschenswerten Steuerentlastungen getätigt werden.“
Heinz Hahn, Raumausstattermeister, Frankfurt/Main.Foto: privat„Wir bräuchten erstmal einen vernünftigen Kurs für die Wirtschaft. Damit würde die Binnenkonjunktur angeregt. Außerdem sollten Subventionen gestrichen werden. Dann sind auch Steuererleichterungen möglich.“
Heinz Hoffmann, Bäcker- und Konditormeister, München.Foto: privat„Für das Überleben unseres Handwerks und zur Sicherung der Arbeitsplätze in der freien Wirtschaft wäre es besser, wenn die Bundesregierung die Steuern und die vielen anderen Abgaben möglichst schnell senken würde.“
Manfred Häring, Bäckermeister, Biberach.Foto: privat„Steuerentlastungen sind nötig, damit wieder Investitionen getätigt werden und das Geld für Löhne zur Verfügung steht, um die Sozialabgaben zu erfüllen. Sparen soll die Regierung z.B., indem sie die Bundeswehr nicht nach Afghanistan schickt.“
Martin Reiter, Trockenbaumeister, Nandlstadt. Foto: Ullrich„Der Sparkurs muss in angemessener Weise weitergehen. Der Garant für Arbeits- und Ausbildungsplätze war und ist das mittelständische Handwerk, das mit Steuerentlastungen von der Bundesregierung weiter unterstützt werden muss.“
Sparen oder Kurs halten?
Im Koalitionsvertrag haben Union und FDP festgeschrieben, Bürger und Unternehmen um 24 Milliarden Euro pro Jahr zu entlasten. Doch der Schuldenberg des Staates wiegt bereits schwer auf den Schultern künftiger Generationen. Sollen die geplanten Steuersenkungen verschoben werden?