Sommerliche Modetrends Sonnenbrillen-Trends 2019: Welche Formen und Muster sind angesagt?

Ob ausgefallene Formen oder Neuinterpretationen von Brillenklassikern – die Sonnenbrillen-Trends sind dieses Jahr vielfältig. Was 2019 in Mode ist und worauf man beim Kauf einer Sonnenbrille achten muss.

Sarah Arzberger

Dieses Jahr im Trend: Die Cateye-Brille. Sonnenbrille ist aber nicht nur ein Accessoire, sie schützt auch vor UV-Strahlung. - © Victoria Chudinova – stock.adobe.com

Zu einem sommerlichen Outfit darf sie nicht fehlen – die Sonnenbrille. Was dabei gerade im Trend ist, wird hauptsächlich von der Modebranche und Designern vorgegeben, sagt Giovanni Di Noto, Augenoptik- und Hörgeräteakustiker-Meister aus Bückeburg. Die Fachgeschäfte informieren sich dann über diese Modetrends in Fachzeitschriften und auf Messen. "Ich stelle aber in den letzten Jahren immer wieder fest, dass viele Trends eigentlich nie so richtig verschwinden", so Di Noto. Die klassische Pilotenform sei zum Beispiel ein modischer Dauerbrenner. Dieses Jahr sind laut Di Noto ausgefallene Formen und wilde Farbmuster angesagt. Aber auch roségoldene Metallrahmen und bunte Acetatfassungen dürfen nicht fehlen.

Die Sonnenbrillen-Trends im Überblick

1. Muster

Gewagte Muster waren in der vergangenen Saison schon im Trend – und auch dieses Jahr ist vom Leoparden-Look über grafische Muster bis hin zu Blümchen wieder alles vertreten. Wer es dezenter mag, kann auf Modelle mit Farbschattierungen und Übergängen von einer in eine andere Farbe (Ombré-Look) zurückgreifen.

2. Brillen mit Cut-Outs

Bei diesen Modellen wird der Blick gezielt dahin gelenkt, wo eigentlich nichts ist: Auf Aussparungen im Rahmen und Gläsern oder in den Bügeln.

3. Cateye-Brille

Mit ihrem spitz zulaufenden Rahmen ist die Cateye-Brille ein wahrer Klassiker. 2019 wird das Modell neu interpretiert und seine Form am oberen Rahmen noch spitzer und die Gläser schmaler. Diese moderne Variante des Retro-Modells wird auch Pointed-Cateye genannt.

4. Doppelstege

Ein Doppelsteg betont die Brillenmitte. Je nach Material und Farbe kann eine Doppelsteg-Brille mal modern und mal elegant wirken.

5. Rahmenlose Brillen

Ein Facettenschliff oder getönte Kanten sorgen dafür, dass rahmenlose Brillen ein Hingucker werden. Auch Formen wie Sechs-und Achteck oder die Pilotenform sind bei randlosen Modellen zu finden.

6. Shield Sonnenbrillen

Anders als andere Sonnenbrillen besteht die Shield-Brille nicht aus zwei einzelnen Gläsern, sondern aus einer einzelnen großen Blende. Da Augen und Nasenrücken bedeckt sind, wirkt dieses Modell sehr massiv und extravagant. 

Welche Brille passt zu welcher Gesichtsform?

Hier gilt es zu beachten, dass die Brillenform nicht dieselbe wie das Gesicht des Trägers haben sollte. Das bedeutet, wenn die Gesichtsform eher eckig ist, ist ein rundes oder ovales Brillenmodell zu empfehlen. Bei einem runden Gesicht sollte man dagegen lieber eine eckige Form tragen. "Kaum Gedanken müssen sich Menschen mit einer ovalen Gesichtsform machen, die können nahezu jede Brillenform tragen, wenn die Proportionen stimmen", sagt Di Noto.

Wie schütz eine Sonnenbrille?

Die Sonnenbrille ist aber nicht nur ein Accessoire, sie schützt auch vor UV-Strahlung. Laut Di Noto achtet der Verbraucher auch vermehrt darauf, nicht nur modische Brillen zu kaufen, sondern qualitativ hochwertige.  

Wenn man UV-Strahlung ausgesetzt ist, kann diese zu Entzündungen der Binde- und Hornhaut oder zu dauerhaften Schäden der Netzhaut führen. "UV-Strahlung kann bis zum Augenhintergrund gelangen und diesen über die Jahre schädigen", sagt der Augenoptiker. Sonnenschutzgläser filtern möglichst viele Wellenlängen des Lichtes unterhalb von 400 Nanometern und sorgen somit für Schutz.

Di Noto weist darauf hin, dass es wichtig ist, eine Brille mit hochwertigen Gläsern zu tragen. "Auf einen leichten Fingerdruck hin darf das Glas in der Brillenfassung nicht nachgeben." Außerdem dürfen die Gläser keine Schlieren, Blasen oder Einschlüsse aufweisen.

Um sicher zu stellen, dass die schädlichen UV-Strahlen seitlich an der Brille vorbei ins Auge gelangen, sollte jede Sonnenbrille individuell angepasst werden.

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    © Zentralverband Friseurhandwerk | Fotograf: Mario Naegler

    Blonde Geometry

    Die Trendkollektion 2019 des Zentralverbands des Deutschen Friseurhandwerks (ZV) holt die 70er Jahre zurück ins Jetzt. Etwa mit dem "Blonde Geometry"-Look. Harte Konturen, eine schmal geschnittene Nackenpartie und das volle Deckhaar sind die Markenzeichen der "Modern-Wedge"-Kurzhaarfrisur. Die Überlänge des Stirnmotivs betont die Augenpartie und lenkt den Fokus ganz auf das Gesicht.
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    A Star is Born!

    Die 70er-Jahre feiern im Frühjahr und Sommer 2019 ihr modisches Comeback. Und mit ihnen: toupiertes Haar. An der Stirn glatt und zweigeteilt, am Hinterkopf toupiert.
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    Curly Style

    Wilder Lockenkopf – geht auch als Short-Cut. Mit passenden Stylingprodukten wird die glatte Variante aufgerissen und voluminös frisiert.
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    Simple Structure

    Pflegeleicht und stilsicher. Mit der "Short Statement"-Serie führt der ZV vor Augen, wie Mann im Frühling und Sommer 2019 mit Kurzhaarschnitt punkten kann. Die Seitenkonturen und die Nackenlinie werden soft geschnitten und gehen über die natürliche Kontur hinaus. Eine kurze Stufung und die dezente Aufhellung der Spitzen erzeugen Struktur und Natürlichkeit. Der Naturton wird mit einer Tönung abmattiert.
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    Casanova

    Wet-Look kombiniert mit einem exakt gezogenen und fixierten Scheitel - fertig ist das Side-Swoop-Styling, mit dem der ZV den modernen Mann für Frühling und Sommer 2019 gerüstet sieht.
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    Punk Chic

    Die kurze Stachelfrisur, inspiriert durch David Bowie und die Punk-Bewegung Anfang der 70er Jahre, verpasst dem Schnitt eine neue Gestalt.
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    Pony Glamour

    Mit der langen Nackenpartie, den kürzeren runden Seitenpartien und dem vollen konkaven Pony, macht der ZV den Shag wieder salonfähig. Was es dazu braucht: einen Mid-Cut und einen warmen Braunton, der mit Akzenten in hellblond und einem mittigen Lichtschein im Stirnmotiv verfeinert wird.
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    Swag is Back

    Ein wenig mit dem Curler nacharbeiten - fertig ist ein völlig neuer Style.
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    Flower-Power

    Der 70er-Jahre Afro-Look begleitet Frau stilsicher durch die erste Jahreshälfte. Frisiert wird mit einem kleinen Lockenstab.
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    Soft Britpop

    Wer sein Haar länger tragen möchte, liegt laut ZV im Frühjahr und Sommer 2019 mit dem "Undone Look" richtig. Zentrales Element ist das Stirnmotiv, das in leicht konvexer Form geschnitten wird und dabei überlang bleibt. Die Fransen dürfen wild ins Gesicht gestylt werden. Der hellblonde Naturton wird für mehr Glanz veredelt und mit Sonnenreflexen am Oberkopf versehen.
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    Saturday Night Fever

    Den Oberkopf mit einem Lockenstab bearbeiten, in V-Form nach vorne stylen und anschließend die Seitenpartien glatt frisieren - fertig ist der Disco-Look.
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    Keep it Cool

    Bei dieser Stylingvariante wird das Stirnmotiv simpel aus der Stirn nach hinten frisiert und fällt zu einem Mittelscheitel.
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    Sleek Beauty

    Für alle Fans von langem Haar: die "Red Seventies"-Serie. Geschnitten wird geradlinig, gestylt mit einem Mittelscheitel. Durch die softe Stufung rahmt das Stirnmotiv das Gesicht seitlich ein, der irisierende Kupferton sorgt für den nötigen Glanz.
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    Charlie's Angel

    Bei der typischen 70er Frisur á la Stilikone Farrah Fawcett werden die Haare um das Gesicht herum nach außen geföhnt.
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    Hippie meets Disco

    Mit Seitenscheitel und viel Volumen durch eingeknetete Stylingprodukte mutet der Basic-Cut rockig an.
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    The Rolling Stones

    Der Vokuhila feiert im Frühling und Sommer 2019 sein Comeback als Frisuren-Trend. Die Nacken- und Seitenkonturen werden in gerader und kompakter Form geschnitten und für eine gleichmäßige Fülle durchgestuft. Der Pony reicht in einer konkaven Form bis zu den Augenbrauen und wird seitlich gelegt.
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    Old School

    Werden der Pony und die Seitenpartien ins Gesicht gestylt, entsteht ein komplett neuer Look, der mit dem klassischen Oberlippenbart kombiniert werden kann.
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    Make Love not War

    Geht auch: Die lange Mähne zur Tolle zurückgelen.