Umweltpolitik Solarförderkosten steigen bis 2030 auf 67,5 Milliarden Euro

Die Belastung der Stromverbraucher durch die Solarförderung wird bis 2030 angeblich auf 67,5 Milliarden Euro steigen. Das Nachrichtenmagazin "Focus" berichtet unter Berufung auf Berechnungen des Bundesumweltministeriums für den Bundestag, das entspreche jährlichen Kosten von 3,4 Milliarden Euro.

Solarförderkosten steigen bis 2030 auf 67,5 Milliarden Euro

Bei der Kalkulation sei die geplante Kürzung der Vergütungssätze für Solarstrom bereits berücksichtigt. Ohne Kürzung würde die Kostenbelastung dem Ministerium zufolge bis 2030 auf 105 Milliarden Euro ansteigen.

Die Bundesregierung plant, die Hilfen für Solarstrom um 11 bis 16 Prozent zu reduzieren.

Das Blatt schreibt, Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) müsse wegen der geplanten Änderung der Solarstrom-Förderung neun Millionen Euro Einbußen an Stromsteuer hinnehmen. Insgesamt beliefen sich die Steuerausfälle bis 2019 auf mehr als 170 Millionen Euro.

ddp