Egal ob im Stau in der Stadt, auf der Autobahn oder beim Kunden vor der Tür – besondere Fahrzeuge fallen bei vielen Gelegenheiten auf. Mit einer originellen Beschriftung und einer ansprechenden Gestaltung wird das eigene Firmenfahrzeug zum richtigen Hingucker.
So wird das Firmenfahrzeug zum Hingucker
Im Straßenverkehr sieht man täglich viele Firmenfahrzeuge. Dabei kann man sich gute Ideen abgucken oder von Fehlern anderer lernen. Man kann beobachten, was auf den Wagen geschrieben steht und welche Informationen man selbst für nützlich hält. Wichtig ist die Frage, ob die Schrift gut lesbar ist und wann die Menge der Informationen, die eine Person im Vorbeifahren aufnehmen kann, erreicht ist. Grundsätzlich gilt, dass alles, was nicht auf den ersten Blick zu erkennen ist, gestrichen werden kann. Oft gilt bei der Fahrzeugbeschriftung die Devise: "Weniger ist mehr.“ Es ist gar nicht nötig, alle Telefon- und Faxnummern, Anschrift, E-Mail-Adresse und Internetseite anzugeben – alles kann der Interessent ohnehin nicht lesen. Es reicht deswegen, sich auf die wirklich notwendigen Informationen zu beschränken, wobei Interessenten auf jeden Fall eine Möglichkeit gegeben werden muss, Kontakt zu Ihnen aufzunehmen. Logo, Firmenname und Internetadresse sind besonders wichtig. Gut ist es auch, den Ort oder die Region anzugeben, wo sie tätig sind. Was die Telefonnummer betrifft, scheiden sich die Geister. Während für die einen feststeht, dass die Telefonnummer auf dem Fahrzeug auf jeden Fall zu lesen sein müsse, argumentieren die anderen, der Interessent finde den Handwerker ja sowieso über die Internetseite. Sie können abwägen, welche Alternative Ihnen besser entspricht.
Das Design – die Farben
Das Logo ist ein wichtiger Teil der Fahrzeugbeschriftung, denn es sorgt für den Wiedererkennungseffekt. Ausgehend von den Unternehmensfarben können Sie die weitere Gestaltung des Fahrzeugs angehen. Wichtig bei der Wahl der Farben sind die Kontraste. Ein gelber Schriftzug ist auf weißem Untergrund zum Beispiel nicht gut zu lesen.
Soll das Fahrzeug mit einem Bild beklebt werden, sollten die Farben des Schriftzugs auch dazu passen. Manchmal ist es einfacher, die eigene Topleistung mit einem Bild zu zeigen, als sie mit Worten zu erklären. Eine besonders originelle Idee hatte Wilfried Gottschalk aus Aachen. Riesige Rostflecke überziehen seinen weißen Sprinter. Darauf steht geschrieben: "Wir überholen jeden. Ihren auch.“ Täuschend ähnlich hat der Fahrzeuglackierer seinen Sprinter so beklebt und lackiert, dass es aussieht, als wäre er total verrostet. "Die Außenwirkung ist hervorragend“, berichtet er. "Manche fassen den Wagen mit den Händen an, um zu erkennen, ob er wirklich so verrostet ist.“ Immer wieder wird Gottschalk auf den Wagen angesprochen. "Ich denke schon, dass mir dieser Wagen neue Kunden und Aufträge gebracht hat“, sagt der Lackierer. Überprüft hat er das jedoch nicht. Sein Firmenfahrzeug sei auf jeden Fall "eine gute Visitenkarte“. Für eine solche aufwendige Gestaltung wie bei Gottschalks Wagen ist einiges Knowhow gefragt. In solchen Fällen empfiehlt es sich, mit den eigenen Entwürfen einen Experten aufzusuchen, der das Ganze umsetzt. "Nicht jeder Handwerksbetrieb hat die Möglichkeit, selbst ein so aufwendiges Design zu gestalten und umzusetzen“, berichtet Gottschalk.
Wenn Sie Ihre Firmenfahrzeuge beschriften, können Sie auch das Logo und Sprüche der Imagekampagne des Handwerks verwenden. So wissen die Kunden: Dieser Betrieb gehört zur "Wirtschaftsmacht von nebenan“. Die Kampagne wirkt umso stärker, je mehr Handwerker daran teilnehmen. Motive und Logo können Sie auf der Internetseite brandmanagement.handwerk.de herunterladen.