Bunter und sicherer: Die Europäische Zentralbank stellt das Design des neuen Zehn-Euro-Scheins vor. Doch erst im Herbst wird die überarbeitete Banknote in Umlauf kommen, damit Automatenbetreibern genügend Zeit zur Umstellung bleibt.
Nach dem Fünf-Euro-Schein gibt es nun auch einen neuen Zehner. In den vergangenen Monaten ist das Design der Banknote überarbeitet worden. Der Direktor der Europäischen Zentralbank (EZB) Yves Mersch, stellte die neue Banknote nun der Öffentlichkeit vor. Die Europäische Zentralbank verspricht sich dadurch mehr Sicherheit gegen Fälscher, dank neuer Wasserzeichen, fühlbarem Druckbild und Hologrammen.
Auch die anderen Scheine werden überarbeitet
Die neuen Scheine sollen im Herbst 2014 in Umlauf kommen. Auch der 20-Euro-Schein soll bald überarbeitet und im Laufe des Jahres 2015 in Umlauf gebracht werden. In aufsteigender Reihenfolge wird die EZB in den kommenden Jahren 50-, 100-, 200- und 500- Euro-Scheine ebenfalls austauschen.
Die neuen Zehner werden jedoch nicht sofort ausgegeben. Automatenbetreibern sollen genügend Zeit haben, die Software in ihren Geräten umzustellen. Bei der Einführung des Fünf-Euro-Scheins im Mai 2013 hatte es Probleme gegeben. Verbraucher konnten an vielen Automaten - etwa bei der Deutschen Bahn - vorrübergehend nicht mit den neuen Noten bezahlen. dhz/dpa

