Keine Zugangsdaten eingeben SEPA-Umstellung: Vorsicht E-Mail-Betrug

Für die SEPA-Umstellung gilt eine längere Übergangsfrist. Das nutzen auch Online-Betrüger und verschicken Phishing-Mails. Sie versuchen sensible Informationen abzugreifen. Wie Sie auf zweifelhafte Mails reagieren sollten.

Umstellung auf SEPA: Nicht auf zweifelhafte Mails hereinfallen. - © Foto: Fredrik von Erichsen/dpa

Statt zum 1. Februar müssen Unternehmen in der EU ihren Zahlungsverkehr verpflichtend erst zum 1. August auf das SEPA umzustellen. Doch die sechs Monate mehr Zeit bergen auch Gefahren, denn Kriminelle nutzen die längere Umstellungsphase für sogenannte Phishing-Mails. Die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen warnt deshalb vor E-Mail-Betrug im Zusammenhang mit SEPA.

Betroffen seien unter anderem Kunden der Sparkasse und der Hypo-Vereinsbank. Sie erhalten zurzeit verstärkt E-Mails im Namen ihrer Bank, die aber in Wahrheit von Betrügern stammen. Darin werden sie aufgefordert, Zugangsdaten zum Online-Banking auf einer Webseite einzugeben – ansonsten könnten sie den Zugriff auf ihr Konto verlieren.

Gefahr durch einen Klick

Bankkunden sollten sich von solchen Drohungen nicht einschüchtern lassen und die E-Mail am besten sofort löschen. Schon der Klick auf den Link kann unter Umständen gefährlich sein, warnen die Verbraucherschützer, selbst wenn man dort keine Daten eingibt.

Eventuell lauert auf der Webseite Schadsoftware, die sich über eine Sicherheitslücke in Browser oder Betriebssystem auf dem Rechner festsetzt und dort weitere sensible Informationen abgreift. dpa/dhz

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