Die Innung der Parkett und Fußbodenleger richtet sich neu aus und möchte zu einer Mitmach-Innung werden. Was die Ziele des "Zukunftsprojekt Innung 4.0" sind und wie das Projekt umgesetzt werden soll.

Das Handwerk muss sich auf den Wandel in der Gesellschaft einstellen. Auch Innungen und Fachverbände reagieren auf die modernen Formen der Kommunikation und des digitalen Miteinanders. Aus diesem Grund hat der Bundesverband Parkett und Fußbodentechnik (BVPF) im vergangenen November das "Zukunftsprojekt Innung 4.0" auf den Weg gebracht. Der BVPF soll künftig zur Mitmach-Innung werden, die auch diejenigen anspricht, die einer Innungsmitgliedschaft bisher wenig abgewinnen konnten.
Wie sollen Innungen zukünftig aussehen?
Damit die Neugestaltung erfolgreich ist und sich an den tatsächlichen Bedürfnissen der Parkett- und Bodenleger orientiert, hat der BVPF unter www.mitmach-innung.de eine Umfrage online gestellt. In dieser können Mitglieder, Fördermitglieder, Endkunden, Handwerker verwandter Gewerke und Industriepartner ab sofort angeben, wie sie die Innung sehen. Die Teilnahme dauert nicht länger als fünf Minuten, alle Eingaben werden anonym erfasst. Ein Gestaltungsteam, an dem alle Innungen beteiligt sind wird anschließend die Ziele mitformulieren und bundesweit umsetzen. Zur Verbreitung der Umfrage bringt der BVPF auch Infokarten mit einem QR-Code in Umlauf, der zur Online-Befragung führt. Diese Infokarten können direkt von der BVPF Geschäftsstelle in Berlin angefordert werden.
"Wir wollen die Zukunft dieses schönen Handwerks selbst gestalten. Damit unser Handwerk die richtigen Schritte für die Zukunft planen kann, müssen wir auch die Anforderungen die uns erwarten kennen", sagt Bundesinnungsmeister Peter Fendt.