Der bayerische Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU) hat die Anschläge in Norwegen als "unfassbare Tragödie" bezeichnet. Man müsse nun gemeinsam überlegen, was noch getan werden könne, um solche Geschehnisse zu verhindern, sagte er am Sonntag im "ZDF Sommerinterview". Doch es gehöre zur "schrecklichen Wahrheit", dass es in freiheitlichen Gesellschaften letzte Sicherheit nicht geben könne.
Seehofer nennt Anschläge von Norwegen "unfassbare Tragödie"
München (dapd). Der bayerische Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU) hat die Anschläge in Norwegen als "unfassbare Tragödie" bezeichnet. Man müsse nun gemeinsam überlegen, was noch getan werden könne, um solche Geschehnisse zu verhindern, sagte er am Sonntag im "ZDF Sommerinterview". Doch es gehöre zur "schrecklichen Wahrheit", dass es in freiheitlichen Gesellschaften letzte Sicherheit nicht geben könne.
"Wir müssen die Augen offenhalten gegenüber Extremisten - rechts, links und religiös motiviert - aber das Leben lehrt, dass solche schrecklichen Dinge nicht ganz vermeidbar sind", sagte Seehofer. Doch gebe es nach derzeitigen Erkenntnissen keine Verbindung nach Deutschland "und müssen wohl auch nicht befürchten, dass hier irgendwelche Netzwerke bestehen", betonte der CSU-Chef.
dapd
