Der CSU-Vorsitzende Horst Seehofer pocht trotz kritischer Stimmen aus seiner Partei auf einen möglichst raschen Atomausstieg. Seehofer sagte am Montag vor einer Sitzung des CSU-Vorstands in München, die Partei habe eine Beschleunigung der Energiewende beschlossen. Wenn die CSU jetzt von diesem Kurs abgehe, dann wäre das "eine Täuschung der Bevölkerung".
Seehofer lässt sich bei Atomausstieg nicht von CSU-Kritik beirren
München (dapd). Der CSU-Vorsitzende Horst Seehofer pocht trotz kritischer Stimmen aus seiner Partei auf einen möglichst raschen Atomausstieg. Seehofer sagte am Montag vor einer Sitzung des CSU-Vorstands in München, die Partei habe eine Beschleunigung der Energiewende beschlossen. Wenn die CSU jetzt von diesem Kurs abgehe, dann wäre das "eine Täuschung der Bevölkerung".
Seehofer fügte hinzu, ihn müsse nicht "jeden Tag jemand davon überzeugen", dass es sowohl auf die Sicherheit der Energieversorgung als auch auf deren Bezahlbarkeit und auf die Umweltfreundlichkeit ankomme. Der bayerische Ministerpräsident versicherte: "Diese drei Dinge werden gleichzeitig erfüllt."
Der frühere CSU-Chef Erwin Huber hatte am Wochenende gemahnt: "Die Wähler wollen keine grün lackierte CSU." Die Berliner CSU-Landesgruppenchefin Gerda Hasselfeldt warnte davor, sich auf ein konkretes Ausstiegsdatum festzulegen.
dapd
