Infolge des harten Winters sieht Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer (CSU) auf die deutsche Volkswirtschaft unüberschaubare Kosten zukommen. Sie seien derzeit "der Höhe nach von niemandem bezifferbar".
"Schlagloch-Steuer" und Winterzuschläge drohen
Danach könne jedoch schon jetzt eine wesentliche Schlussfolgerung aus dem Winter-Chaos gezogen werden: "Ein auch bei extremen Wetterbedingungen weitgehend reibungslos funktionierendes Verkehrssystem gibt es nicht zum Nulltarif." Deshalb bedürfe es einer "gesellschaftlichen Debatte und Verständigung darüber, wie viel uns all das wert ist."
FDP-Verkehrsexperte Patrick Döring warnte indessen in der Zeitung vor neuen Belastungen für Autofahrer, Bahnkunden und Fluggäste etwa durch eine "Schlagloch-Steuer" oder "Winterzuschläge". Es könne nicht um neue Einnahmen gehen, "sondern nur darum, die vorhandenen Milliarden endlich konzentrierter einzusetzen", forderte der FDP-Politiker.
dapd