Der niedrigste Tariflohn in Deutschland liegt bei 3,06 Euro pro Stunde und wird im sächsischen Friseurhandwerk gezahlt.
Sächsische Friseure bekommen nur 3,06 Euro
Das geht aus einer Studie des WSI-Tarifarchivs der gewerkschaftsnahen Hans-Böckler-Stiftung hervor, die 43 Wirtschaftszweige mit knapp 16 Millionen Beschäftigten vergleicht.
Die höchste Tarifvergütung für eine unterste Lohngruppe erhalten demnach Beschäftigte in der Holz und Kunststoff verarbeitenden Industrie Baden-Württembergs mit 12,62 Euro pro Stunde. Sehr niedrig sei die Bezahlung auch mit 4,58 Euro pro Stunde in der Floristikbranche in Mecklenburg-Vorpommern, mit 4,80 Euro je Stunde im Erwerbsgartenbau Sachsen-Anhalts und im privaten Transport- und Verkehrsgewerbe mit 5,12 Euro.
Relativ hohe Vergütungen auch in der untersten Tarifgruppe erhielten hingegen auch die Mitarbeiter in der chemischen Industrie in Hamburg mit 12,06 Euro, der Metallindustrie Baden-Württembergs mit 11,61 Euro und der westdeutschen Druckindustrie mit 11,53 Euro.
ddp