Trotz des Streits um den Atomausstieg geht RWE auf die Grünen zu. "Wir müssen dieses Land gemeinsam umbauen. Ich freue mich über einen möglichen Konsens. Wir sind bereit, das mit anzugehen", sagte der Deutschland-Chef des Essener Energiekonzerns, Arndt Neuhaus, am Mittwochabend bei einer Diskussionsveranstaltung der nordrhein-westfälischen Grünen in Düsseldorf.
RWE-Manager bekennt sich zu Energiewende
Düsseldorf (dapd). Trotz des Streits um den Atomausstieg geht RWE auf die Grünen zu. "Wir müssen dieses Land gemeinsam umbauen. Ich freue mich über einen möglichen Konsens. Wir sind bereit, das mit anzugehen", sagte der Deutschland-Chef des Essener Energiekonzerns, Arndt Neuhaus, am Mittwochabend bei einer Diskussionsveranstaltung der nordrhein-westfälischen Grünen in Düsseldorf.
"Wir brauchen einen Zehnjahresplan für den gemeinsamen Netzausbau - mit den Stadtwerken", sagte der RWE-Manager weiter.
RWE habe in der Diskussion zwar positive Signale gesendet, indem die Zusammenarbeit mit den Stadtwerken offenkundig gesucht werde, sagte Grünen-Landeschefin Monika Düker. RWE müsse seine neue Strategie angesichts der Herausforderung an den Klimaschutz aber genauer definieren. "Daher wollen wir diesen Dialog fortsetzen", sagte Düker. Beide Seiten wollen im Gespräch bleiben.
dapd
