Rund 752.000 Mütter und Väter haben zwischen Anfang 2007 und Juni 2008 das neue Elterngeld erhalten. Davon bezogen 399.000 Mütter und Väter das Elterngeld auf der Basis des Einkommensersatzes, 353.000 erhielten den Mindestbetrag, teilte das Statistische Bundesamt mit.
Rund 750.000 Elterngeld-Bezieher registriert
Von den Müttern und Vätern, die das Elterngeld auf der Basis des Einkommensersatzes erhielten, bezogen 50.000 Elterngeldempfänger zusätzlich einen Geschwisterbonus und/oder einen Mehrlingszuschlag. Der Geschwisterbonus beträgt zehn Prozent des Elterngeldbetrages, mindestens aber 75 Euro. Der Mehrlingszuschlag beläuft sich auf je 300 Euro für das zweite und jedes weitere Kind.
Von den 353.000 Elterngeldbeziehern auf Basis des Mindestbetrags erhielten rund 230.000 Mütter und Väter ausschließlich den Mindestbetrag in Höhe von 300 Euro. Zusätzlich dazu bezogen weitere rund 123.000 Mütter und Väter einen Geschwisterbonus und/oder einen Mehrlingszuschlag.
Liegt der Elterngeldanspruch unter 300 Euro, wird er auf den Mindestbetrag aufgestockt. Der Mindestbetrag wird in der Regel an Mütter und Väter gezahlt, die vor der Geburt des Kindes nicht erwerbstätig waren. Dies traf auf 93 Prozent der Mütter und Väter zu, die Elterngeld auf Basis des Mindestbetrags erhielten. Die übrigen 7 Prozent waren vor der Geburt erwerbstätig; bei ihnen wurde das Elterngeld auf den Mindestbetrag aufgestockt.
In Bayern, Brandenburg und Sachsen war der Anteil der Väter und Mütter, die Elterngeld auf Basis des Einkommensersatzes bezogen, am größten. In Bremen, Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen am niedrigsten. Dort erhielt mehr als jeder Zweite Elterngeld auf Basis des Mindestbetrags.
Elterngeld wird für Kinder gezahlt, die ab 2007 geboren sind.
ddp