Die Zahl der offenen Stellen am ersten Arbeitsmarkt hat im ersten Quartal erstmals seit dem Boom-Jahr 2007 wieder die Marke von einer Million durchbrochen. Mit 1,054 Millionen fiel das Stellenangebot um über 400.000 Stellen größer aus als ein Jahr zuvor, wie das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) am Montag in Nürnberg mitteilte.
Rund 400.000 mehr offene Stellen als ein Jahr zuvor
Nürnberg (dapd). Die Zahl der offenen Stellen am ersten Arbeitsmarkt hat im ersten Quartal erstmals seit dem Boom-Jahr 2007 wieder die Marke von einer Million durchbrochen. Mit 1,054 Millionen fiel das Stellenangebot um über 400.000 Stellen größer aus als ein Jahr zuvor, wie das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) am Montag in Nürnberg mitteilte. Im Vergleich zum vierten Quartal 2010 erhöhte sich die Zahl der offenen Stellen um rund 60.000.
Knapp 900.000 offene Stellen entfielen auf Westdeutschland, rund 160.000 auf Ostdeutschland. "Sowohl der Westen als auch der Osten Deutschlands profitieren von der guten konjunkturellen Lage", erklärten die Nürnberger Arbeitsmarktforscher.
Die positive Entwicklung der offenen Stellen im ersten Quartal 2011 sei besonders von Kleinbetrieben getragen worden. Bei den Großbetrieben sei das Angebot an offenen Stellen dagegen gesunken.
Das IAB erfasst das gesamte Stellenangebot, also auch jene Stellen, die nicht den Arbeitsagenturen gemeldet werden. Im ersten Quartal 2011 wurden 8.000 Arbeitgeber aller Wirtschaftsbereiche befragt.
dapd
