Aus der bayerischen FDP kommt offene Kritik am Vorgehen des neuen Bundesvorsitzenden Philipp Rösler in der Debatte über den Atomausstieg. Der stellvertretende FDP-Landeschef Andreas Fischer warf Rösler in der "Süddeutschen Zeitung" eine mangelnde Unterstützung der Liberalen im Freistaat beim Streit über die Energiewende vor.
Rückhalt vermisst
München (dapd). Aus der bayerischen FDP kommt offene Kritik am Vorgehen des neuen Bundesvorsitzenden Philipp Rösler in der Debatte über den Atomausstieg. Der stellvertretende FDP-Landeschef Andreas Fischer warf Rösler in der "Süddeutschen Zeitung" eine mangelnde Unterstützung der Liberalen im Freistaat beim Streit über die Energiewende vor. Er sagte: "Ich hätte mir von unserem Bundesvorsitzenden schon mehr Rückhalt gewünscht."
Spitzenvertreter der bayerischen FDP hatten vor der Entscheidung der Berliner Koalition für einen Atomausstieg bis zum Jahr 2022 vehement gegen dieses Ziel der CSU Front gemacht. Fischer mahnte nun, die Zukunft der FDP hänge "von einer klaren Positionierung ab". Er fügte hinzu: "Das setzt voraus, dass wir uns nicht von der Union an die Wand spielen lassen."
dapd
