Parteispitze mit Koalitonsvertrag in Rheinland-Pfalz dennoch zufrieden Roth und Özdemir räumen bei Hochmoselbrücke Niederlage ein

Die Bundesspitze der Grünen sieht im Bau der Hochmoselbrücke eine Niederlage der Partei in den Koalitionsverhandlungen mit der SPD. Dass der Bau der Brücke nicht gestoppt werde, sei "aus grüner Sicht sicherlich der schwerste Kompromiss" im Koalitionsvertrag, teilten die Grünen-Bundesvorsitzenden Cem Özdemir und Claudia Roth am Freitag mit.

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Roth und Özdemir räumen bei Hochmoselbrücke Niederlage ein

Berlin/Mainz (dapd). Die Bundesspitze der Grünen sieht im Bau der Hochmoselbrücke eine Niederlage der Partei in den Koalitionsverhandlungen mit der SPD. Dass der Bau der Brücke nicht gestoppt werde, sei "aus grüner Sicht sicherlich der schwerste Kompromiss" im Koalitionsvertrag, teilten die Grünen-Bundesvorsitzenden Cem Özdemir und Claudia Roth am Freitag mit. Die Grünen waren mit der Forderung nach einem Aus des Verkehrsprojektes in den Wahlkampf gezogen.

Von diesem Punkt abgesehen, zeigte sich die Doppelspitze der Bundespartei zufrieden mit der in dem rot-grünen Koalitionsvertrag festgeschriebenen Verkehrs- und Infrastrukturpolitik. Auch in anderen Bereichen, darunter Bildung, Umwelt und Wirtschaft, hätten die Grünen wichtige Punkte durchgesetzt, erklärten Özdemir und Roth.

dapd