Umweltminister Norbert Röttgen sieht nach dem Auftakt des "Petersberger Klimadialogs" in Berlin erste positive Signale. Die Gesprächsrunde mit Ministern aus 35 Ländern sei informell, von Vertrauen geprägt und undogmatisch, sagte der CDU-Politiker am Sonntagnachmittag. T
Röttgen sieht erste positive Signale bei Klimagesprächen
Berlin (dapd). Umweltminister Norbert Röttgen sieht nach dem Auftakt des "Petersberger Klimadialogs" in Berlin erste positive Signale. Die Gesprächsrunde mit Ministern aus 35 Ländern sei informell, von Vertrauen geprägt und undogmatisch, sagte der CDU-Politiker am Sonntagnachmittag. Teilnehmer hätten deutlich gemacht, dass für die nächste UN-Klimakonferenz in Südafrika im Herbst ein "Paket von Entscheidungen" möglich sei. Daran müssten sich alle Länder - ob arm oder reich - beteiligen. "Alle müssen ihren Beitrag leisten", sagte Röttgen.
Röttgen stellte aber erneut klar, dass ein einheitliches, alle Länder umfassendes Weltklimaabkommen derzeit nicht realistisch sei. Vielmehr gehe es jetzt darum, das mit dem Kyoto-Protokoll angelegte System für den Klimaschutz mit verbindlichen Regeln und Verpflichtungen schrittweise auch auf andere Länder auszudehnen. Röttgen nannte die USA und China, die zusammen rund 45 Prozent der weltweiten Klimagasemissionen verursachen.
dapd
