Designierter FDP-Chef: Es geht zunächst um das beste Team für die Partei Rösler kündigt weitere Erneuerung der FDP an

Der designierte FDP-Chef Philipp Rösler sieht in seiner Kandidatur zum Parteivorsitzenden erst den Anfang der personellen Erneuerung der Liberalen. "Weitere werden folgen", sagte Rösler der "Welt am Sonntag". Zunächst gehe es um das beste Team für die Partei. Die FDP wählt im Mai auf ihrem Parteitag in Rostock einen neuen Vorstand.

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Rösler kündigt weitere Erneuerung der FDP an

Berlin/Erfurt (dapd). Der designierte FDP-Chef Philipp Rösler sieht in seiner Kandidatur zum Parteivorsitzenden erst den Anfang der personellen Erneuerung der Liberalen. "Weitere werden folgen", sagte Rösler der "Welt am Sonntag". Zunächst gehe es um das beste Team für die Partei. Die FDP wählt im Mai auf ihrem Parteitag in Rostock einen neuen Vorstand.

Der Thüringer FDP-Generalsekretär Patrick Kurth warb derweil für einen ostdeutschen Vertreter im neuen Parteivorstand. Einer der drei Stellvertreter des Parteivorsitzenden müsse aus den neuen Ländern kommen, sagte Kurth am Samstag in Erfurt. Die ostdeutschen Landesverbände würden sich Ende April auf einen Kandidaten einigen.

Rösler forderte, die FDP müsse künftig "näher an das ganz normale Leben der Menschen ran, ob bei Familien-, Schul- oder Gesundheitspolitik". Wenn es gelinge, pragmatische Antworten auf Alltagsfragen wie etwa die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu finden, "wären wir schon ein Stück weiter", sagte der Bundesgesundheitsminister. Das sei eine große Aufgabe für eine moderne liberale Partei.

Rechtspopulistischen Tendenzen erteilte Rösler eine klare Absage. "Liberale wollen keine Ängste schüren, im Gegenteil: Wir stehen dafür, den Menschen Mut zu machen". Euroskepsis und Fremdenfeindlichkeit entsprächen "null Komma null einer liberalen Geisteshaltung". Rösler warnte: "Das wäre unsere Selbstaufgabe!"

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