Euro-Zone Rettungsschirm wird auf 800 Milliarden Euro erweitert

Die Finanzminister der Eurogruppe haben beschlossen, den Euro-Rettungsschirm auf insgesamt mehr als 800 Milliarden Euro zu erhöhen. Die österreichische Finanzministerin Maria Fekter plauderte diese Vereinbarung am Rande des Treffens der Finanzminister der Eurogruppe in Kopenhagen aus. Die angekündigte Pressekonferenz sagte Eurogruppenchef Jean-Claude Juncker daraufhin kurzfristig ab.

Nun soll der Euro-Rettungsschirm auf 800 Milliarden Euro ausgeweitet werden. Dazu wird der Europäische Stabilitätsmechanismus (ESM) und die EFSF-Krisenhilfen kombiniert. Diese beiden Instrumente haben zusammen ein Volumen von rund 700 Milliarden Euro. Hinzugerechnet wird auch das erste Rettungspaket für Griechenland im Umfang von rund 100 Milliarden Euro. Außerdem liegen beim EFSF noch ungenutzte Rücklagen von 240 Milliarden Euro. Sie können notfalls noch hinzugezogen werden. Dann hätte der Rettungsschirm ein Volumen von mehr als einer Billion Euro. dhz